LED-Walls in Stadien und Sporthallen werden laut Absen zunehmend als Teil der zentralen technischen Infrastruktur einer Sportstätte betrachtet und nicht mehr nur als große Screens für Spielstände, Wiederholungen und Werbung.
Das Whitepaper „Sports LED Display Solutions“ identifiziert internationale Veranstaltungsstandards, sich wandelnde Erwartungen der Fans und den kommerziellen Wert digitaler Displays als drei Faktoren, die die Entwicklung von LED-Systemen in Stadien und Arenen beeinflussen.
Das Whitepaper erscheint vor dem Hintergrund eines weiterhin wachsenden Marktes für LED-Displays. Unter Berufung auf Trendforce gibt Absen an, dass der weltweite Markt für LED-Displays im Jahr 2026 voraussichtlich ein Volumen von 8,1 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was einem Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Zu den im Bericht genannten Zahlen gehört, dass 76 Prozent der Zuschauer angeben, die Anzeigequalität der Signage-Flächen beeinflusse ihre Entscheidung, ob sie an einen Veranstaltungsort zurückkehren, während 89 Prozent der Zuschauer der Generation Z digitale interaktive Funktionen bevorzugen. 68 Prozent der Fans geben an, sie wären bereit, einen Aufpreis für eine Eintrittskarte zu zahlen, um vor Ort ein besseres visuelles Erlebnis zu genießen.
Absen gibt außerdem an, dass dynamische LED-Anzeigen am Spielfeldrand und Augmented-Reality-Werbung den Werbewert durch die Fernsehübertragung um 30 bis 50 Proezent steigern können.
Fünf Anforderungen an Sport-LED-Systeme
Das Whitepaper schlägt fünf Bereiche vor, die nach Ansicht von Absen die Grundlage für Sport-LED-Systeme der nächsten Generation bilden sollten: Bildqualität, Zuverlässigkeit, Konformität, Offenheit und Lebenszykluswert.
Bei der Bildqualität müssen zunehmend sowohl die Zuschauer im Stadion als auch die Fernsehkameras berücksichtigt werden. Zuverlässigkeit umfasst Faktoren wie Redundanz und unterbrechungsfreien Betrieb während Live-Veranstaltungen, während die Einhaltung von Vorschriften die technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen der Sportverbände und großer internationaler Wettbewerbe abdeckt.
Absen definiert Offenheit unter anderem durch die Fähigkeit eines Anzeigesystems, sich in andere Stadiontechnologien zu integrieren, darunter Zeit- und Ergebnisanzeige, Audio, Fernsehproduktion, Beleuchtung und zentrale Steuerungssysteme.
Der Lebenszykluswert umfasst den Energieverbrauch, die Wartung und die Kosten für den Betrieb der Anzeigetechnik über die gesamte Lebensdauer eines Systems.
Unterschiedliche LED für E-Sports und Basketball
Der Bericht untersucht zudem die unterschiedlichen Anforderungen an die Bildschirmtechnik in Fußballstadien, Basketballarenen, Eishockeyhallen, Schwimmbädern und E-Sport-Anlagen und argumentiert, dass LED-Systeme für den Sport zunehmend auf die jeweiligen Veranstaltungsorte und Anwendungsbereiche zugeschnitten werden müssen, anstatt als Standard-Bildschirminstallation betrachtet zu werden.
Absen stützt sich bei diesem Whitepaper auf Erfahrungen aus mehr als 65.000 Projekten weltweit. Nach Angaben des Unternehmens umfasst sein globales Support-Netzwerk 40 regionale Servicezentren und mehr als 5.400 zertifizierte ACE-Techniker.
Das Whitepaper ist hier verfügbar.

