Die Schweizer Werbevermarkterin Goldbach hat die Goldbach Audience AG mit der Goldbach Media AG in einer Vermarktung zusammengeführt. Das wurde von den Aktionären beider Gesellschaften entschieden. Als Grund nennt Goldbach, dass sich im Bewegtbild lineares Fernsehen, Streaming, Online-Video und On-Demand-Angebote in Nutzung, Planung und Vermarktung immer stärker annähern.
Die neue Organisation soll die Kompetenzen beider Geschäftsbereiche bündeln und einen zentralen Zugang zu qualitativem Bewegtbildinventar schaffen.
Stellenabbau geplant
Im Zuge der Neuausrichtung und Zusammenführung ist auch ein Stellenabbau vorgesehen. Aktuell wird mit bis zu 35 Kündigungen beziehungsweise Änderungskündigungen gerechnet. Goldbach betont, dass die genannte Zahl die Obergrenze der möglichen Kündigungen sei.
„Mit der Zusammenführung schaffen wir eine Organisation, die den veränderten Bedürfnissen von Kunden, Agenturen und Partnern entspricht und einen einfachen, integrierten Zugang zu Bewegtbild ermöglicht. Die personellen Auswirkungen bedauern wir. Wir werden das Konsultationsverfahren verantwortungsvoll begleiten und alle Vorschläge sorgfältig prüfen“, sagt Christoph Marty, CEO der Goldbach Group.
Die betroffenen Mitarbeitenden werden laut Goldbach durch einen freiwilligen Sozialplan unterstützt. Die Ausgestaltung der neuen Organisation und die weiteren Schritte sollen nach Abschluss des Konsultationsverfahrens erfolgen.
Goldbach operiert wie das Außenwerbeunternehmen Neo Goldbach unter dem Dach der TX Group. Das Unternehmen teilte invidis gegenüber, dass Neo Goldbach nicht von der Konsolidierung betroffen sei.

