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„Leider oft noch ein fremdes Thema“

Jürgen Schlieszeit: Lehrer, Medienpädagoge und Spezialist für interaktive Whiteboards

Digitale Tafeln, die interaktiven Whiteboards, ersetzen zunehmend die klassischen Tafeln. Mittelschullehrer Jürgen Schlieszeit hat sich früh mit dem Medium beschäftigt. Er betreibt ein Beratungszentrum und ein Internetportal zu diesem Thema, schult Lehrer im Umgang mit den interaktiven Whiteboards und hält zusätzlich Seminare an der Universität Augsburg.

Herr Schlieszeit, die Zahl der interaktiven Whiteboards an Schulen ist mit rund fünf Prozent sehr niedrig.

Jürgen Schlieszeit: Aber die Tendenz ist steigend und wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir den Menschen das Produkt als solches nicht mehr erklären müssen. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Technik ungenutzt bleibt, wie das vor einigen Jahren mit den Sprachlabors geschehen ist. Mit der Anschaffung alleine ist es nicht getan. Es bedarf vor allem Schulungen und Motivation.

Wer ist dafür verantwortlich?

Jürgen Schlieszeit: Die Hersteller machen erste Einweisungen und eine Softwareschulung. Aber die Lehrer benötigen auch ein kontinuierliches didaktisches und methodisches Training, um all die Möglichkeiten für den Unterrichtseinsatz zu lernen. Die Schulen holen sich dafür Trainer wie mich, manchmal buchen uns aber auch die Hersteller direkt mit.

Das ausführliche Interview finden Sie in “Digital Signage Professionell – Bildung