In Österreich haben sich digitale Außenwerbemedien noch nicht durchgesetzt, dafür feilt man aber schon an Standards

In Österreich haben sich digitale Außenwerbemedien noch nicht durchgesetzt, dafür feilt man aber schon an Standards

Plakatland Österreich

Im Gegensatz zum deutschen Markt ist der österreichische recht überschaubar. Große, flächendeckende Netzwerke sind mit einer Ausnahme nicht vorhanden. Infoscreen AT ist das einzige digitale Außenwerbenetzwerk, das eine nationale Abdeckung schafft und sowohl bei Kunden als auch bei Agenturen mittlerweile vollkommen akzeptiert ist. Hauptsächlicher Grund für die geringe Verbreitung von Digital out of Home (DooH) ist, dass Österreich nach wie vor ein Plakatland ist und es kaum Bestrebungen gibt, das zu ändern.

Denn die Durchdringung mit Plakaten und anderen klassischen Außenwerbemedien ist in Österreich sehr hoch. Die Umstellung auf digitale Werbeträger wäre mit hohen Investitionen verbunden, zudem untersagt die österreichische Straßenverkehrsordnung das Anbringen von Bewegtbildmedien an Straßen. Bei Agenturen und Werbungtreibenden ist das Medium DooH praktisch kein Begriff – sicherlich auch, weil Netzwerke fehlen. Es bestehen also weder Druck noch Notwendigkeit, auf digitale Werbeträger umzusatteln.

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