Optische Touchscreens – Beste Bildqualität zum erschwinglichen Preis

Was haben Kiosk-Systeme oder Geld- und Fahrkartenautomaten im öffentlichen Raum sowie Touchscreens zur Steuerung von Anlagen und Maschinen in der Industrie oder im Bereich der Medizintechnik gemeinsam? Sie alle werden stark beansprucht und müssen robust und unempfindlich gegen Schmutz, Feuchtigkeit und mechanische Einflüsse sein. Deswegen arbeiten solche Anwendungen häufig auf Basis optischer Touchscreens.

Optische Touchscreens – Beste Bildqualität zum erschwinglichen Preis

Optische Touchscreens

Die optische Touch-Technologie basiert auf der Unterbrechung von Lichtstrahlen. Anstelle einer druckempfindlichen Schicht auf der Bildschirmoberfläche arbeiten optische Touchscreens mit einer Anzahl von Infrarotleuchtdioden (LEDs) und lichtempfindlichen Sensoren oder Kameras im Rahmen des Displays, die ein enges Raster aus Infrarotlichtstrahlen knapp über der Bildschirmoberfläche bilden. Unterbricht nun ein Finger oder Gegenstand dieses Strahlenraster an einer Stelle, kann der Touchscreen-Controller den Berührungspunkt ermitteln. Optical Touch unterstützt einen weiten Bereich an Displaygrößen bis zu einer Größe von 110“, arbeitet bei unterschiedlichstem Umgebungslicht, bietet vollständige optische Transparenz und ist zudem vollkommen verschleißfrei.

Die neueste Optical-Dualkamerasensor-Technologie von iiyama ermöglicht eine exakte Bedienbarkeit bei vollständiger optischer Transparenz. Dazu sind in den beiden oberen Ecken oder in allen 4 Ecken des Displayrahmens Minikameras angebracht. Infrarot-Dioden projizieren ein gleichmäßiges Infrarotfeld knapp oberhalb der Glasoberfläche. Der Touchscreen-Controller verarbeitet die optischen Informationen der Kameras und berechnet bei Berührung des Displays die X- und Y-Koordinaten der Berührungsposition.

Auch Multi-Touch-Funktionalität wird von der Optical Touch-Technologie unterstützt. So können Anwender, die mittlerweile durch die Nutzung von Smartphones und Tablets an intuitive Multitouch-Bedienung gewöhnt sind, diese auch hier nutzen. Voraussetzung ist der Einsatz von Windows 7 oder Windows 8, da erst diese Betriebssysteme eine solche Funktionalität unterstützen. Zwei-Punkt-Multitouch-Monitore arbeiten dabei mit zwei Kameras, während Multitouch-Monitore mit drei (oder mehr auflösbaren Punkten), mit vier oder mehr Kameras ausgestattet sein müssen.

Ein großer Vorteil optischer Touchscreens besteht darin, dass sie nicht nur durch bloßen oder behandschuhten Finger, sondern problemlos auch mit Eingabestift oder anderen Gegenständen bedient werden können. Optical Touch ist eine Touch-Technologie, bei der die Glasoberfläche des Displays nicht Bestandteil der Sensorik ist. Das ermöglicht es, mit besonders robusten Glasoberflächen zu arbeiten, die hohen Schutz gegen mechanische oder chemische Beschädigungen bieten. Trotzdem lässt sich vollständige Transparenz und somit beste Bildqualität gewährleisten, da es keinerlei Beschichtungen der Glasoberfläche durch ein Overlay oder eine Substratschicht gibt.

Optische Touchscreens von iiyama kommen speziell zum Einsatz bei extremen Anforderungen an die Touchscreenoberfläche, wie dies zum Beispiel in öffentlichen Einrichtungen und Ämtern, im Schul- und Bildungsbereich, der Industrie oder Medizintechnik der Fall ist. Das Gleiche gilt natürlich auch für Kiosksysteme am POS/POI mit großflächigen Displays, wie sie etwa auf Messen, Flughäfen oder Bahnhöfen zu finden sind. Für größtmögliche Flexibilität im Einsatz bieten optische Displays von iiyama eine Vielzahl analoger und digitaler (DVI-) Eingänge für Daten und Video.