Branchenreport Lebensmittelhandel Teil III, Seite 2

Warum haben Sie sich für ein System von Neo Advertising entschieden?

Infotainment bei Edeka

Infotainment bei Edeka

Robin Struve: Was die Inhalte anbelangt, so gab es Anbieter mit ähnlichen Konzepten. Ein wichtiger Punkt für uns waren die namenhaften Partner von Neo Advertising, die die Inhalte für das Unterhaltungsprogramm liefern. Eurosport, Abendblatt und RTL lassen einen eher aufhorchen als eine unbekannte Redaktion, die alles selber produziert. Die Kunden erkennen außerdem die Logos der Content-Partner und können die Inhalte sofort zuordnen. Letztendlich war das Gesamtkonzept entscheidend – es hat uns von allen Bewerbern am besten gefallen.

Wie arbeiten Sie mit dem neuen Medium?

Werbeloop bei Struve

Werbeloop bei Struve

Robin Struve: Die Agentur, die auch unsere Handzettel erstellt, und ich suchen die Artikel heraus, die über die Bildschirme beworben werden sollen. Die entsprechenden Produktfotos werden dann von der Agentur an Neo Advertising weitergeleitet. Dort stellt ein Mitarbeiter die Inhalte zusammen und pflegt sie in unser Netz ein.

Wir haben dadurch keinen zeitlichen Mehraufwand – maximal fünf Minuten, um die Produkte auszuwählen. Für uns gab es immer ganz klar die Prämisse: Für eine Bildschirmlösung darf keine zusätzliche Arbeit in den täglichen Abläufen anfallen. Aufgrund der Vielzahl der Märkte, die wir betreiben, können wir uns im Tagesgeschäft nicht damit auseinandersetzen, was in welchem Markt auf dem Bildschirm gezeigt wird. Die Arbeit läuft im Hintergrund zwischen der Agentur und Neo Advertising.

Außerdem wollten wir kein Content Management im eigenen Haus. Für uns war klar, dass wir nur mit jemanden zusammen arbeiten werden, der sehr einfache Arbeitsabläufe anbieten kann. Dies muss aber nicht für alle Händler Gültigkeit haben. Wenn sie keinen eigenen Handzettel, keinen Internet-Auftritt und kein eigenes Instore-Radio haben, dann kann es durchaus Sinn machen, den Content selber einzustellen, um schneller und dynamischer zu reagieren. Aber das ist von der Unternehmensgröße abhängig.

Hatte die Agentur Schwierigkeiten mit dem neuen Medium?

Robin Struve: Nein, die Agentur nimmt die entsprechenden Ausschnitte aus dem Handzettel und sendet diese zu Neo Advertising. Neo Advertising sorgt dafür, dass das Material mit den entsprechenden Vorgaben in unsere Templates gepflegt wird. Aus diesem Grund haben wir uns auch nur für drei Top-Artikel-Kategorien entschieden. Alles sehr problemlos.

Gibt es einen Gesamtverantwortlichen für das System?

Robin Struve: Ja, der bin ich. Es ist sehr wichtig, dass es einen dedizierten Ansprechpartner dafür im Unternehmen gibt. Besonders wenn Sie ein Mehrfilialen-Unternehmen betreiben. Gerade wenn es um Neuerungen, Updates oder Servicefälle geht. Das kommt natürlich vor und dafür brauchen sie einen verantwortlichen Ansprechpartner im Unternehmen.

Ist das viel zusätzliche Arbeit für Sie?

Robin Struve: Nein, das war aber auch Voraussetzung. Für mich bedeutet dies in der Woche einen maximalen Mehraufwand von rund fünf Minuten. In der Zeit treffen wir die Artikelauswahl für das Instore-TV-System.