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Public Video und Out-of-Home pushen Ströer

- Digital ist besser: Ströer vermeldet ein sehr erfolgreiches erstes Quartal 2015. Digital-out-of-Home – bei Ströer: Public Video – wird jetzt in der Sparte Digital bilanziert. Das stark zweistellig gewachsene Segment Digital setzt inzwischen 41,7 Millionen Euro um. Auch internationale Außenwerbung und vor allem die deutschen Out-of-Home-Umsätze überzeugten. Letztere stiegen organisch um 6,5 %. von Thomas Kletschke

Mall Video-Screens in der City-Galerie Augsburg (Foto: Infoscreen)

Mall Video-Screens in der City-Galerie Augsburg (Foto: Infoscreen)

Ströer ist sehr gut in das Geschäftsjahr 2015 gestartet. Das börsennotierte Unternehmen gab am heutigen Mittwochmorgen Zahlen zu den ersten drei Monaten des Jahres heraus.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 11 % auf 161,8 Millionen Euro an. Dies entspricht einem organischen Umsatzwachstum von 8,4 %. Wesentlicher Wachstumstreiber ist vor allem das Digitalgeschäft. Auch das Segment Out-of-Home Deutschland hat seinen Anteil an dem Erfolg.

Der Umsatz im Segment Out-of-Home Deutschland steigerte sich im ersten Quartal 2015 um 6,5 % auf 96,1 Millionen Euro. Das Umsatzwachstum basiert vor allem auf der Ausweitung von nationalen und regionalen Vertriebsaktivitäten. Der breite Mix aus digitalen und analogen Produkten der Ströer Gruppe habe sich ebenfalls sehr positiv auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt, schreibt das Unternehmen in einer Investorenmitteilung. Das operationale EBITDA entwickelte sich entsprechend deutlich positiv und stieg im ersten Quartal um 32,8 % auf 19,1 Millionen Euro an. Auch die EBITDA-Marge verbesserte sich im ersten Quartal erheblich auf 19,8 %.

Das neu zugeschnittene Segment Digital umfasst alle digitalen Geschäftsaktivitäten des Konzerns inklusive der Online-Werbevermarktung und Public Video. Es stellt eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie dar und ist maßgeblicher Treiber für Wachstum im Konzern. Das Umsatzwachstum des Segments im ersten Quartal 2015 lag bei mehr als 33 % was einem Anstieg von 41,7 Millionen Euro entspricht. Basis hierfür ist insbesondere eine starke organische Entwicklung. Das operationale EBITDA im ersten Quartal des Segments Digital verdoppelte sich nahezu auf 9,5 Millionen Euro. Die operationale EBITDA Marge beträgt 22,7 % im Vergleich zu 15,6 % im Vorjahr.

Das internationale OoH-Segment war im ersten Quartal durch ein herausforderndes Marktumfeld geprägt, heißt es weiter. Das operationale EBITDA hat sich jedoch im Gegensatz zum Vorjahr deutlich verbessert und stieg um ca. 55 %. Die operationale EBITDA Marge im ersten Quartal beträgt 4,3 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

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