Omnichannel

Razorfish entwickelt PoS-Lösung Razorshop

- Razorfish hat jetzt eine eigene Omnichannel-Lösung entwickelt, den Razorshop. Das System ist mit anderen CMS-Systemen wie Hybris von SAP kompatibel. von Thomas Kletschke

Das neue System Razorshop setzt auf Multiscreen (Screenshot: invidis)

Das neue System Razorshop setzt auf Multiscreen (Screenshot: invidis)

Für die Demo-Umgebung wurden mehrere innovative Technologien zu einer Retail Experience verknüpft. Das Gros der Komponenten stammt von Razorfish selbst. Dazu zählt das Modul BLEEP, das für Indoor-Tracking von Gegenständen und Standorten genutzt wird. Genutzt werden dazu Beacons, respektive der Standard Bluetooth Low Energy (BLE). Für die nahtlose Verbindung unterschiedlicher digitaler Endgeräte (Mobile, Tablet und Digital Signage) kommt die Lösung 5D zum Einsatz. Auch die Nexus Engine gehört zu den Komponenten von Razorshop. Sie ist für die zentrale Übersicht über Kundeninformationen und -interaktionen über alle Touchpoints und Kanäle hinweg zuständig – etwa: Instore, Online, CRM-Programme oder Call Center.

Um das Handling der im Store präsentierten Inhalte zu vereinfachen, hat man auf eine Kompatibilität zu bestehenden CMS-Systemen wie der Adobe Marketing Cloud oder der SAP Hybris-Marketingplattform geachtet. Für die Usability aus Sicht der B2B-Kunden bedeutet dies: Der Razorshop kann über die gleiche Plattform wie die Unternehmens-Website gepflegt werden. Inhalte können damit gleichzeitig für Website und Store verwendet werden. Für das Unternehmen entfallen dadurch die Anschaffung eines zusätzlichen CMS sowie Kosten und Aufwand für die Pflege einer weiteren Plattform.

Bereits beim Eintreten erkennt der Store den Kunden und reagiert auf ihn mit personalisierten Botschaften, die der Konsument auf dem Smartphone erhält oder auf den Digital Signage Screens sehen kann. Das können beispielsweise Informationen zu speziellen Aktionen und Coupons sein, oder auch Vorschläge für Produkte, die zu persönlichen Vorlieben passen.

Zudem wird auch der Verkäufer von der Ankunft des Kunden informiert. Auf seinem Tablet kann er seine Kundenhistorie aufrufen und im Verkaufsgespräch mit gezielten Empfehlungen auf die Wünsche des Kunden eingehen. Zeitgleich ist es ihm auch möglich, genau zu verfolgen, in welchem Bereich des Stores Produkte mehr oder weniger angefasst, anprobiert und gekauft wurden. Auf dieser Basis kann er schließlich die Gestaltung der Einkaufsumgebung optimal anpassen.

Die vielfältigen Funktionen des Razorshops sind daraufhin ausgelegt, dem Kunden die Selbstbedienung zu erleichtern. So informiert beispielsweise ein digitaler Screen, ob ein Kleidungsstück in der gewünschten Größe vorrätig ist oder es leuchten Regalfächer auf, um das gewünschte Produkt anzuzeigen.

Der Razorshop kann auf der dmexco am 16. und 17. September in Köln am Messestand (Agency Lounge, Halle 7, C 041 – D 048) live in Aktion erlebt werden.

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