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Ströer wird 2015 organisch um mehr als 5% wachsen

- Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung hat Ströer die Umwandlung von einer SE in eine KGaA beschlossen. Zudem erwartet der Konzern ein organisches Wachstum für das Gesamtjahr, das im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegt. von Thomas Kletschke

Gehört zum Ströer-Portfolio - Megalight in Köln (Foto: Ströer)

Gehört zum Ströer-Portfolio – Megalight in Köln (Foto: Ströer)

Aus der europäischen Gesellschaftsform SE möchte man heraus – und sich wieder eine der klassischen deutschen Gesellschaftsformen geben, die KGaA. Damit will man weiter als gründer- und familiengeführte Kapitalgesellschaft für die eigenen Aktionäre attraktiv bleiben.

Kursgewinne sowie eine für das Jahr 2014 im Vergleich zu 2013 vervierfachte Dividende beglückten die Anleger in der jüngeren Vergangenheit.

Aktuell vergeht kaum ein Monat, in der Ströer nicht mit einer digitalen Überraschung aufwartet. Und die zahlen schon bald auch auf die Weiterentwicklung der Firma aus, die sich zum Digital Hybrid umformen möchte.

Auf Sicht ist ebenfalls Sonnenschein angesagt: Ströer rechnet wie angekündigt mit einem organischen Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich für das gesamte Geschäftsjahr 2015. Das in wenigen Tagen ablaufende dritte Quartal 2015 bestätige diese Prognose mit einem organischen Wachstum am oberen Ende dieser Spanne, so das Unternehmen. Mit Blick auf die bestehenden Vorbuchungen für das vierte Quartal 2015 bestätigt Ströer auch die Gesamtjahres-Guidance für das operative Ergebnis von mindestens 180 Millionen Euro Operational EBITDA – ohne die Ergebnisbeiträge von t-online.de und InteractiveMedia.

Dabei ist durchaus noch Platz für neue Erwerbungen. „Das Jahr 2015 ist mit wegweisenden Akquisitionen wie t-online.de, InteractiveMedia oder dem noch vom Bundeskartellamt freizugebenden Erwerb der OMS für uns der Beginn einer neuen Ära. Sämtliche Finanzkennzahlen entwickeln sich sehr positiv und auch der Aktienkurs ist deutlich gestiegen“, erklärte Udo Müller, Vorstandsvorsitzender von Ströer. „Wir sehen derzeit ein anhaltend starkes Momentum im Vertrieb, so dass wir unsere Ganzjahres-Guidance für 2015 und 2016 bestätigen können. Zudem rechnen wir noch im laufenden Geschäftsjahr mit drei bis vier kleineren Akquisitionen in einer Größenordnung von insgesamt rund 25 Millionen Euro Umsatzbeitrag für 2016.“

Die im Frühjahr dieses Jahres angekündigte, nachhaltige Dividendenpolitik, 25 bis 50 Prozent des bereinigten Betriebsergebnisses auszuschütten, will Ströer auch für das Geschäftsjahr 2015 fortsetzen.

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