Außenwerbung Frankreich

Exterion Media geht unter die Meinungsforscher

- Um die Mediennutzung bei klassischem und interaktivem Digital-out-of-Home und OoH besser zu verstehen, hat Exterion Media in Frankreich ein eigenes Konsumenten Panel mit 3.000 Menschen initiiert. von Thomas Kletschke

Startseite des Move&Shop Lab (Screenshot: invidis)

Startseite des Move&Shop Lab (Screenshot: invidis)

Professionelle MaFo inhouse, verknüpft mit einem Portal, aus dem sich das Verbraucher Panel rekrutiert. Für Konsumentinnen und Konsumenten locken Gewinnspiele – für den Außenwerber mehr, tiefere und schnellere Einblicke in die Welt von Konsumenten und Marken gleichermaßen.

Das ist der Hintergrund für das Move& Shop Lab. Das Panel – hier geht es zum zugehörigen Web Portal – besteht aus 3.000 Menschen die in diesen Großräumen wohnen: Paris / Ile-de-France, Lille, Lyon und Marseille.

Die gewonnenen Daten wiederum will Exterion Media selbst nutzen, respektive den Werbungtreibenden zur Verfügung stellen. Exterion hat die Plattform mit Cloud Technologie des kanadischen Spezialisten Vision Critical erstellt.

Auch wenn Frankreich JCDecaux Kernland und Erbhof ist: Nicht ganz Gallien ist von JCD besetzt – Anbieter Exterion Media hat in Frankreich ebenfalls analoge sowie digitale Werberechte in der Vermarktung.

Allein das französische Exterion Media Outdoor DooH Netz aus etwa 8 m² großen LED Outdoor Screens beträgt inzwischen DooH Videoboards in 28 Städten (Stand: Mitte 2015), darunter kleinere Kommunen wie Caen oder größere und Großstädte wie Nantes und Nizza.

Mittelfristig möchte der Außenwerber ein noch größeres Verbraucher Panel ausbauen. In einem Interview mit CB News spricht Frédéric Herbreteau, Directeur Général Commerce & Marketing bei Exterion Media, davon, dass bis Ende 2016 bereits 6.000 Personen, später 10.000 Menschen an dem Panel teilnehmen sollen.

Geplant sei dann, so Herbreteau weiter, ein Konsumenten Panel aus Französinnen und Franzosen zwischen 20 Jahren und 60 Jahren zu haben. Weitere Orte und Regionen sollen schließlich ebenfalls in den Mediennutzungsuntersuchungen regional berücksichtigt werden.

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