DooH & Real Time Kampagne

Helly Hansen boostet Umsatz mit Dooh Kampagne um 145%

- Wie man den Umsatz mit einer intelligenten Werbemaßnahme nahezu explodieren lassen kann, hat Helly Hansen (HH) in diesem Winter mit seiner Kampagne #weloverain gezeigt – die den Umsatz von Regenbekleidung bei einem Sport Fashion Retailer um ganze 145% ankurbelte. von Thomas Kletschke

Erst Regen, dann Bewetbildspot - Helly Hansen Kampagne auf DooH Screens (Screenshot: invidis)

Erst Regen, dann Bewetbildspot – Helly Hansen Kampagne auf DooH Screens (Screenshot: invidis)

Der Hersteller von modischer Sport- und Funktionsbekleidung wollte mit einer aufmerkamkeitsstarken Real Time Kampagne ein deutliches Umsatzplus für seine Regenbekleidung in den Stores von G-Sport und G-Max generieren. Generell wollte HH damit auch den Anteil seiner Produkte in dieser Warengruppe bei dem Sporthändler erhöhen. Unter G-Max und G-Sport firmieren in Norwegen gut 170 Sportmode Shops.

Das Kampagnenziel lag bei einer Umsatzsteigerung der Helly Hansen Regenbekleidung um 35% – heraus kam schlussendlich ein dickes Sales Plus in Höhe von 145%. Dies geht aus einem Video von Clear Channel Norge hervor, auf das wir hier verlinken (keine Einbettung auf fremde Websites gestattet).

Die #weloverain Kampagne basiert auf zwei Erkenntnissen: Social Media und Blogs haben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Kunden; Kunden kaufen Regenbekleidung vor allem dann, wenn es gerade regnet.

Auf dem eigenen Blog sowie in Facebook und Instagram startete Helly Hansen deshalb den Teil der Kampagne, der im (Mobile) Web für Aufmerksamkeit sorgte. Durch diese Kommunikationsmaßnahmen konnte Helly Hansen um 100% mehr Kaufwünsche erzielen.

Damit aber nicht genug. Denn ein Kaufwunsch beim Kunden ist noch kein Umsatz beim Sportmodehändler.

Auf verschiedenen analogen und digitalen Out-of-Home Medien wurde die Kampagne fortgesetzt. Zwar handelte es sich um eine Real Time Kampagne, die ein digitales Herangehen erfordert, aber Beklebungen und Folierungen an Bussen oder Bahnhaltestellen flankierten die Kampagne, für die DooH-Screens von Clear Channel zum Einsatz kamen.

Auf den Screens wurde das Bekenntnis „We love Rain“ samt passendem Bewegtbildcontent immer dann ausgespielt, wenn es auch wirklich regnete. Dazu wurde auf dem Dach der Clear Channel Zentrale in Oslo ein Regenmess-Gerät installiert, dass seine Daten an die Software weitergab – und damit grünes Licht bei Schauer, Gewitter und Regenguss. Die Spots waren auch mit einem Logo der Sportartikelkette G-Sport versehen und verwiesen auf deren Filialen.

Auch online wurden als Reaktion auf die Daten des Sensors entsprechende Helly Hansen Werbemotive durch Programmatic Buying auf die Screens gebracht – in diesem Fall die Displays am Rechner der Kunden oder die Screens von deren Smartphones.

Heraus kam der bislang größte gemessene Umsatz in der Warengruppe, den Helly Hansen in den Läden von G-Sport und G-Max bislang erwirtschaften konnte. Statt des erwarteten Plusvon 35% erzielte Helly Hansen plus 145% mehr Umsatz mit Regenbekleidung in den Stores des Händlers.

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