Display-Technologie

Samsung präferiert weiter QD statt OLED

- Jetzt hat Samsung seine Quantum Dot SUHD TVs der zweiten Generation gelauncht. Gegenüber OLED sieht der Konzern die Technologie (noch) im Vorteil. von Thomas Kletschke

Vorstellung der zweiten Generation der SUHD TVs mit QD (Foto: Samsung)

Vorstellung der zweiten Generation der SUHD TVs mit QD (Foto: Samsung)

Wie ausgereift ist OLED als Screen Technologie derzeit wirklich? – Offenbar scheint die Industrie nicht exakt einer Meinung zu sein. Während Hersteller LG seine OLED TVs sowie OLED Screens für Professional auf den Markt gebracht hat, hält sich Konkurrent Samsung weiter zurück.

Denn Samsung pusht stattdessen derzeit lieber deutlich die Quantum Dot Technologie.

Und OLED? – Klar ist, dass Samsung OLED zumindest für B2B auch aktuell für nützlich hält – schließlich bietet der Konzern entsprechende Produkte an.

Hyun Suk Kim, President von Samsung Electronics’ Visual Display Business (Foto: Samsung)

Hyun Suk Kim, President von Samsung Electronics’ Visual Display Business (Foto: Samsung)

Allerdings äußerten sich jetzt Kim Hyun-seok, bei Samsung Electronics President der Visual Display Division und Samsung Senior VP, Kim Moon-soo gegenüber dem Korea Herald kritisch, was Qualität und Durabilität von OLED betrifft.

Zumindest bei High End TV sehen die beiden prominenten Konzernvertreter weiterhin Quantum Dot im Vorteil, zumindest die aktuelle zweite QD Generation, die Samsung verbaut – als einziger der weltweit tätigen großen Hersteller komplett cadmiumfrei. Auf Seiten der Zulieferindustrie haben Osram Opto Semiconductors und wohl auch andere Hersteller cadmium free Quantum Dot Vorprodukte für die Displayindustrie entwickelt.

So sagte Kim Moon-soo gegenüber The Korea Herald: „Die OLED Technologie ist nicht ausgereift (im Original: complete). Wir werden damit so lange nicht in den Markt eintreten, bis aktuelle Probleme wie Haltbarkeit, Nachbild und Helligkeit gelöst werden.“

Damit wird bei Samsung und bei LG im Groben die jeweilige Strategie weiterverfolgt, die bereits Ende 2014 gegolten hat.

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