DooH Kampagne

„Schock fürs Herzilein“ wirbt witzig für Defi Screens

- Das gab es noch nie: Mit einem eigenen Song und zwei Testimonials ist in Wien eine medienübergreifende Kampagne für den Einsatz der öffentlich an DooH Screens installierten Defibrilatoren gestartet. von Thomas Kletschke

Schocken für den guten Zweck auf DooH Screens - Wildecker Herzbuben (Foto: Gewista)

Schocken für den guten Zweck auf DooH Screens – Wildecker Herzbuben (Foto: Gewista)

Auch digitale Werbeträger können Leben retten: Bereits seit anderthalb Jahren sind in Wien DooH Screens mit Defibrilatoren in Betrieb – installiert wurden 72″ Screens der Gewista, die bei dem Projekt mit der Stadt Wien und dem Verein „Puls – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes“ zusammenarbeiten.

Jetzt startete in Wien eine übergreifende Kampagne in Out-of-Home, weiteren Medien sowie auf Digital-out-of-Home, die humorvoll für das ernste Anliegen wirbt.

Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde – und damit das rasche Eingreifen von Laien und der schnelle Einsatz eines Defis. Der Verein Puls und die Gewista und ihre Partner setzen in der Kampagne auf die Wildecker Herzbuben als Testimonial. Titel der Kampagne: „Schock fürs Herzilein“.

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in industrialisierten, westlichen Ländern. 12.000 Menschen sterben in Österreich jährlich daran. Auf unkonventionelle Art klärt die Kampagne darüber auf, dass Ersthelfer mit Herzdruckmassage und durch den Einsatz eines Laien-Defis die Überlebenschancen der Betroffenen von derzeit 11% auf bis zu 70% erhöhen können.

Bislang hat die Gewista an zehn Standorten im Wiener Raum Defi Screens errichtet, ein weiterer Ausbau ist geplant. „Ziel ist es, in der Bundeshauptstadt, aber auch in anderen österreichischen Ballungszentren, ein flächendeckendes Defi-Netz im öffentlichen Raum zu errichten“, so Karl Javurek, Geschäftsführer der Gewista. Neben diesen strukturellen Maßnahmen sei es genauso wichtig, Bewusstsein für die Chancen zu schaffen, die der rasche Einsatz eines Defis leisten könne.

Als Testimonials der Kampagne fungieren Wilfried Gliem und Wolfgang Schwalm alias „Die Wildecker Herzbuben“. Das aus Nordhessen stammende Volksmusikduo sorgt mit dem eigens komponierten Lied „Der Schock fürs Herzilein“, das den Defi ins Rampenlicht rückt, für den musikalischen Claim der Kampagne.

Die Konzeption und Umsetzung der gesamten Kampagne „Schock fürs Herzilein“ stammt von der Werbeagentur theform. Die Kampagne wird mit einer Reihe an Partnern umgesetzt und setzt sich zusammen aus:

  • Rolling Boards und Sonderwerbeformen
  • City Lights und Plakatkampagne
  • Digital Media Screens
  • Kampagnenfilm und Song
  • abgestimmten Events, Schulungsangebote und Aktionen
  • Medienarbeit und Social Media-Aktionen

Das Aufmacherfoto zeigt: Dr. Mario Krammel, geschäftsführender Puls-Präsident und Intensivmediziner; Wolfgang Schwalm, Wildecker Herzbuben; Harry Kopietz, Erster Landtagspräsident und Präsident von Puls; Wilfried Gliem, Wildecker Herzbuben und Gewista CEO KR Karl Javurek.

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