DooH Spanien

Neuer 222 m² LED Outdoor Screen in Madrid

- Der spanische DooH Spezialist Super 8 hat jetzt im Herzen von Madrid einen neuen riesengroßen LED Screen mit 6 mm Pixel Pitch installiert, der für Außenwerbung genutzt wird. Mit Digital-out-of-Home kann Super 8 sein ursprüngliches Bewegtbild Business retten – das nichts mit Außenwerbung zu tun hat. von Thomas Kletschke

Neuer DooH LED Screen am Plaza del Callao (Foto: Samsung)

Neuer DooH LED Screen am Plaza del Callao (Foto: Samsung)

An der beliebten und belebten Plaza del Callao vermarktet der spanische DooH Spezialist Super 8 / Callao City Lights nun einen 222 m² großen LED Screen mit 6 mm Pixel Pitch, der an der Außenfassade eines Hochhauses installiert wurde, das der Immobiliengesellschaft Metrovacesa gehört.

Das 6 m breite und 37 m hohe Mega Display wurde an einer Stelle installiert, an der täglich 51.000 Autos vorbeifahren und jährlich 113 Millionen Besucher gezählt werden – in der Nähe des Platzes finden sich zahlreiche beliebte Modeboutiquen und andere Retailer.

Installiert wurde ein LED Screen für den Samsung LED SMD Module der Serie p6 genutzt werden (Auflösung: 960 x 5.760 p).

Auch weitere große LED Screens an dem belebten Platz werden ebenfalls von Super 8 oder Callao City Lights vermarktet. Diese LED Screens stammen nicht von Samsung, sondern von Daktronics, und wurden zuvor installiert. Montiert wurden im Jahr 2015 zwei große LED Screens, die 3D Content zeigen, ein 101 m² großer Screen sowie ein 130 m² großer Screen, beide jeweils mit einem Pixel Pitch von 10 mm. Ein weiterer 36 m² Screen sowie zwei Screens mit jeweils 8,80 m² gehören ebenfalls zum Portfolio. Auch bei diesen Screens beträgt der Pixel Pitch 10 mm.

Super 8 ist der neue Firmenname der von Gerardo Baranowski gegründeten Firma. Das neue Brand Super 8 verweist wie der bisherige Name des DooH Außenwerbers auf den Hintergrund: Denn das ursprüngliche Business von Baranowski sind die bewegten Bilder auf der Leinwand.

Da Baranowski als Eigentümer von zwei Kinos den Medienwandel zu spüren bekam, rang er der Stadtverwaltung von Madrid das Recht ab, an seinen beiden Kinos „Cines Callao“ und „Palacio de la Prensa“ Außenwerbung zeigen und vermarkten zu dürfen. In einem Interview mit El País im Jahr 2015 bezifferte er die damaligen Investitionskosten auf etwa 10 Millionen Euro.

Auch wenn es der Old School Name Super 8 zunächst nicht vermuten lässt, hat sich Baranowski früh mit Bewegtbildwerbung auf DooH Screens beschäftigt: Bereits 2011 hatte er die Idee zu seinen seit 2015 durchgeführten Aktivitäten im Bereich Digital-out-of-Home. Und selbst das namengebende Schmalfilmformat ist noch lange nicht tot – im Gegenteil kommt Super 8 im Herbst 2016 wieder zurück. Dann will Kodak anlässlich des 50-jährigen Bestehens neue Super 8 Kameras in einer limitierten Version launchen; ab 2017 soll ein weiteres Kameramodell erscheinen. Neben dem analogen Filmmaterial setzt man dabei auch auf digitale Kopien, einen in die Kamera integrierten SD Card Slot sowie einen 3,5 “ Screen. Spätestens ab Herbst 2016 soll nicht nur in Spanien wieder das bekannte Motto gelten: Alle Macht dem Super 8!

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