DooH Kampagne

Schönen Gruß von der Welle – City Surfers von Canon

- Mit einer europaweiten, immersiven und interaktiven DooH Kampagne auf rund 1.400 Screens ist Canon gestartet: In den Netzen von fünf Media Ownern in drei Ländern trommelt der Werbungtreibende mit drei surfenden Testimonials. von Thomas Kletschke

Surfen auf dem Eisbach - Canon inszeniert emotional (Screenshot: invidis)

Surfen auf dem Eisbach – Canon inszeniert emotional (Screenshot: invidis)

Auf dem Markt für DSLRs und andere digitale Kameras konkurrieren seit jeher die beiden Platzhirsche Nikon und Canon besonders stark. Da ist es besonders wichtig, aktuelle und potenzielle Kunden auch emotional immer wieder zu überraschen, um die Markenbindung zu festigen.

Eine richtig heiße 180° Kampagne hat Canon aufgelegt: Come & See heißt diese; das aktuelle DooH Video läuft unter dem Namen City Surfers – und die Kreativen von J. Walter Thompson (JWT London) halten bei der gesamten Come & See Kampagne das Heft in der Hand. Für das fünfte Come & See Sujet begab man sich nach München – genauer: an und in den rauschenden (und klirre-kalten) Eisbach inmitten der bayerischen Metropole.

Verantwortlich fürs Shooting und die Umsetzung waren Grand Visual aus London – die bekannte Schmiede für immersive Umsetzungen in DooH und Digital Media inklusive AR, lange vor den ebenfalls mit Augmented Reality umgesetzten Pokémon Go Kampagnen der letzten Zeit. Grand Visual ist fast schon ein Garant für die spätere Würdigung bei internationalen Kreativwettbewerben.

City Surfer Kampagne auf DooH Screens von Movina in Berlin (Foto: Grand Visual)

City Surfer Kampagne auf DooH Screens von Movina in Berlin (Foto: Grand Visual)

In Deutschland startete City Surfers im kleinen, aber feinen Netzwerk von Movina, das aus interaktiven Screens am Ku’damm besteht, die zugleich mit Vitrinen ausgestattet sind, in und an denen Titus wirbt. Zwar hält sich Titus aus dem Handel in den Segmenten Snowboard und Surfing heraus, gilt mit 35 Skateshops und Webshop als größtes Verkaufs-Netzwerk im deutschsprachigen Skateboard-Bereich. Mit Gründung im Jahr 1978 ist Titus auch der älteste Händler in der Skateboard-Szene, die große Überschneidungen mit der Surfszene hat.

Allein dadurch hat Canon schon weitere Relevanz durch ein werbliches Umfeld mit Street Cred herstellen können. Und zugleich ein technologisch und unternehmerisch interessantes deutsches DooH Start-up gefördert. In einer Branche die auf Seiten der Außenwerber hierzulande von zwei großen Unternehmen stark dominiert wird, ein schöner Nebeneffekt.

Während in Berlin auf acht interaktiven Screens von Movina geworben wird, gehören auch 180 Infoscreens und damit DooH Medien von der Ströer Tochter Infoscreen zu den gebuchten Medien.

Auch in Frankreich und Großbritannien wird die DooH Kampagne von Canon laufen – dort werden die City Surfers ab dem 26. September 2016 über die Wellen und Screens reiten. Eher ungewöhnlich, dass eine DooH Kampagne zunächst in Deutschland und erst später in UK zu sehen ist. Insgesamt rund 1.400 Screens aus den Netzwerken von fünf Media Ownern werden bespielt. Für Planning und Booking zeichnen Talon und PHD Media Worldwide verantwortlich.

Neben Roadside Screens werden auch 639  DooH Displays allein in deutschen Shopping Malls sowie das obern erwähnte DooH Rail Netzwerk genutzt. Allein in Deutschland werden damit 827 Screens bespielt.  Mehr über die genaue Aufteilung der europäischen Kampagne erfahren Sie an dieser Stelle.

Feucht-fröhliches Shooting bei Nacht (Foto: Canon)

Feucht-fröhliches Shooting bei Nacht (Foto: Canon)

Die Interaktivität wird einerseits über Multitouch DooH (Touch, Gesture) Screens hergestellt, ist aber zugleich auch in Mobile und im klassischen Web umgesetzt worden; dieser Teil der Kampagne wird im EMEA Raum ausgerollt. Der Besuch der City Surfers Microsite lohnt absolut: Sowohl in der mobilen wie der Desktop Variante sind coole Gimmicks enthalten, die den USP der Produkte hervorragend kommunizieren.

Zudem können Nutzerinnen und Nutzer fixa-mente und mit viel Spaß auch Screenshots erstellen oder die Perspektive wechseln. Alles jeweils deutlich mehr als ein paar kleine Alibi-Funktionen, wie man sie leider bei manch anderer in freier Wildbahn vorkommender Interaktiv-Kampagne noch findet.

Beworben werden mit der Kampagne nicht nur die zahlreichen Kameras von Canon. Auch die Connect Station CS100 wird in der Kampagne thematisiert. Damit lassen sich – eine NFC Kamera vorausgesetzt – Medieninhalte mit einem Antippen übertragen. Auch der Upload oder Download von Bildern mit einem Smart Device ist über die Connect Station App einfach umsetzbar. Beim Shooting in München wurden mehrere Kameras vom Typ Cinema EOS C300 Mark II genutzt. Wie das Foto zeigt, war die spät-abendliche Umsetzung auch für das Team eine feucht-fröhliche Angelegenheit.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.