Digital Signage & Retail

Wie Nike sich im neuen New Yorker Flagship inszeniert

- In New York hat Nike einen neuen Flagship eröffnet, in dem man Fußball ebenso spielen kann wie Basketball. Mit AV Technologie inszeniert sich die Marke mitten in SoHo auf spektakuläre Art. von Thomas Kletschke

Auch die Running Trial Zone nutzt Screens (Foto: Nike)

Auch die Running Trial Zone nutzt Screens (Foto: Nike)

Vergangenen Freitag, am Heumarkt: Der 11. 11. 2016 verlief in Köln komischer als sonst: Die Jecken am Rhein starteten in die Karnevalssession nämlich nicht um 11.11 Uhr, sondern um fast zwei Minuten zu früh. Zu groß war wohl die Freude.

Gleicher Tag, anderer Ort: Auch in New York gab es ein Event, das zahlreiche Zuschauer anzog, die ungeduldig warteten. Die lang erwartete Eröffnung des neuen Nike Flagships in SoHo erfreute offenbar auch manchen US-Konsumenten sehr.

Video Wall und Basketballplatz bei Nike in SoHo (Foto: Nike)

Video Wall und Basketballplatz bei Nike in SoHo (Foto: Nike)

Auf insgesamt fünf Stockwerke verteilt sich der neue Store, dessen Gesamtfläche bei rund 5.110 m² liegt. Im Portfolio sind dabei verschiedene Kollektionen der Sport- und Lifestyle-Marke, etwa aus den begehrten Collaborations mit anderen Marken. Bei Instore Design liegt der Schwerpunkt auf einer möglichst persönlichen und personalisierbaren Nutzererfahrung. Dazu setzt der Hersteller auf verschiedene AV und verwandte Technologien: zahlreiche große Video Walls, Lighting Systeme in Umkleidekabinen, die verschiedene Lichtstimmungen anzeigen, Laser, um Schuhe mit eigener Gravur zu veredeln sowie einzelne Digital Signage Screens und Mirror Screens.

Mit einem eigenen kleinen Soccer Feld – immerhin 37 m² groß, einem Basketball Indoor Platz und einem Jogging-Laufband, das mit einer 90° Video Wall in 2×10 Matrix verschiedene Laufstrecken in New York anzeigt, hat Nike digitale und analoge Technologien verknüpft, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Im Store wurde Nikes größte Schauwand für Damen- und Herrensportschuhe ebenso installiert wie zahlreiche Glasvitrinen für einzelne Objekte – darunter das buchstäblich letzte Paar Nike Mags – in der herkömmlichen Variante ohne Small Signage Screen.

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