Digital Signage gewinnt stetig an Bedeutung

- „Entscheider nutzen at-retail-media nur zögerlich,“ so Thomas Meyer, Geschäftsführer der Düsseldorfer Mediaagentur omni-media Werbung GmbH. „POS-Medien müssen in der Lage sein, die Kommunikationsleistung klassischer Medien aufzugreifen und als positive Verlängerung unmittelbar vor dem Kaufakt zu verstärken. Entsprechend ist die Entscheidung zur Einbindung in Kampagnen in der Regel eher kurzfristig, langfristige strategische Entscheidungen sind eher die Ausnahme.“ von Oliver Schwede

Aus Sicht der Mediaagentur wird zukünftig den POS-Medien eine höhere Bedeutung im Gesamtspektrum aller Medien beigemessen. Verlieren werden vor allem Print, TV oder Kino in der Einschätzung der Entscheider und Nutzer. Gewinner unter den POS-Medien ist weiterhin an erster Stelle die Großflächen am POS und in dessen direktem Umfeld.

Letztlich ist die vermeintlich mangelnde Transparenz und die Unkenntnis über vorliegende aussagekräftiger Leistungswerte für POS-Medien das derzeit größte Hemmnis für eine stärkere Platzierung im relevant-set der Entscheider. Erste Untersuchungen der GfK Marktforschung oder POPAI Point-of-Purchase Advertising International machen klar, vor welchen kommunikativen Aufgaben die Anbieter heute noch stehen.

Diesen Aussagen geht die Entwicklung der Medien am POS voraus, die in 2007 nicht gleichwertig verlaufen ist. Bei der Betrachtung der POS-Medien stehen im Vordergrund weiterhin die Großflächenplakate, erst danach folgen Floor- Graphics und die Medien Instore-Radio, Einkaufs-wagenwerbung und Instore TV. Als Gesamtgattung grenzen sich die Medien am POS von den klassischen VkF-Maßnahmen mittlerweile scharf ab. Anders als bei diesen ist die Bereitschaft bei Markenartiklern und Agenturen, POS-Medien zu nutzen, derzeit stabil.

Weitere Informationen unter www.omni-media.de.

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