Durchbruch im deutschen Digital-Signage-Markt

Dies allein ist noch keine Sensation. Die Finanzstärke des Unternehmens und der Aufbau einer 25 Mann starken Out-of-Home Business Unit lassen darauf schließen, dass es die Telekom ernst meint. Am Flughafen Stuttgart stellt sie Soft- und Hardware zur Verfügung und sichert sich im Gegenzug die Rechte, 50 % der Werbezeit selbst zu vermarkten.

Gespräche mit fünf weiteren Flughäfen sind schon aufgenommen worden. Ab dem 1. Juli sollen in 25 Einkaufszentren Bildschirmnetzwerke an den Start gehen. In Zukunft will die Telekom bei der Außenwerbung mitmischen.

Für Ströer, JCDecaux und Wall wird der Wettbewerb damit um einiges härter. Laut Oliver Faber, Leiter des Bereichs Geschäftsentwicklung bei der Deutschen Telekom, hat man durch das Geschäft mit der öffentlichen Telefonie beste Beziehungen zu Städten und Gemeinden. Auch wenn die Telekom in dem Bereich noch ein Neuling ist, so startet sie dennoch von einer ausgezeichneten Position. Es sind allerdings nicht die Plakate, an denen die Telekom interessiert ist. Die Zeichen stehen auf digital. Dementsprechend sagt Reinhard Hansens, Leiter der Out-of-Home-Media Unit: „Was heute Papier ist, wird in vier bis fünf Jahren digital.“ (Quelle: w&v)

Die Kundenakquise wird durch das Agenturen-Netzwerk der Group M und der Telekom-Tochter Interactive Media durchgeführt. Zur Group M gehören die WPP-Agenturen Mediacom, Mindshare, Mediaedge CIA und Maxus, die zusammen ein Billing-Volumen von 5,65 Mrd. Euro betreuen und damit Marktführer im deutschen Kommunikationsmarkt sind. (eca)

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