Nielsen startet Out-of-Home-Untersuchung in den USA

Bars, Hotels und Fitness-Studios sind die Lokationen, in denen die Untersuchungen stattfinden sollen. Zum Einsatz kommen spezielle Mobiltelefone von AT&T, die mit einer Software ausgestattet sind, die anhand der Geräusche TV-Programme identifizieren soll. 4700 Personen sollen an der Untersuchung teilnehmen. Gleichzeitig werden rund 500 Personen eingesetzt, um spezielle Regionen zu untersuchen, vornehmlich im Bereich von New York, Chicago, Los Angeles, Miami, Houston und Denver.

Ziel ist es, festzustellen, wo und wie lange Menschen Fernsehprogrammen außerhalb der eigenen vier Wände ausgesetzt sind.

Nach ersten Schätzungen soll laut Nielsen der Anteil bei rund 8 % liegen. Für die Fernsehsender würde ein untermauerter Wert bedeuten, dass sie diese opportunity to see ihren Werbekunden schmackhaft machen könnten, um zusätzliche Werbeumsätze damit zu generieren. Vielleicht auch eine Möglichkeit, festzustellen, wo und wie oft der normale Kunde dem Programm eines Digital-Signage-Netzwerks ausgesetzt ist. Technisch ist dies bestimmt machbar. Um jedoch aus diesen Zahlen Rückschlüsse auf den Abverkauf zu ziehen, müsste man noch die getätigten Einkäufe der Testpersonen erfassen. (eca)

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