Philips gibt Computer-Display-Geschäft ab

Der niederländische Elektronikkonzern Philips gibt das Geschäft mit den Computer-Displays auf. Allerdings wird es wohl auch in Zukunft Monitore mit Philips-Label geben. Sie werden in den nächsten fünf Jahren vom Auftragsfertiger TPV produziert. Wie die TPV-Monitore unter Philips-Label vertrieben werden, ist noch ungewiss. In Deutschland werden sie unter dem Markennamen AOC angeboten.

Philips führt damit den Konsolidierungskurs konsequent weiter. Wie invidis vor einigen Wochen berichtete, hat Philips seine Produktion von Fernsehgeräten für den nordamerikanischen Markt im April eingestellt. Die Monitore werden ebenfalls nur noch in Lizenz unter dem Philips-Label gefertigt.

Bleibt abzuwarten, ob sich die Philips-Strategie auf die neu geschaffene Digital-Signage-Allianz zwischen Ingram Micro, Broadsign und Minicom auswirken wird. Denn die bietet Resellern ein Digital-Signage-Komplettpaket an – mit Displays von Philips. (eca)