Verhandlungen über Vertriebsgesellschaft beendet

- Die geplante Zusammenlegung der Vertriebsbereiche von Wall und JCDecaux in einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft kommt vorerst nicht zustande. Als Gründe nennen die beiden Unternehmen die zahlreichen Auflagen des Bundeskartellamtes und die unterschiedliche Auffassungen der Aktionäre der beiden Gesellschaften über eine gemeinsame Strategie. von Oliver Schwede

Foto: Wall AG

„Eine Zusammenlegung der Vertriebsbereiche hätte Synergien ergeben können. Eine Fusion ist aber für die erfolgreiche Vermarktung unserer Plakatflächen nicht notwendig“, so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. „Mit unseren Flächen sind wir in Deutschland qualitativ und quantitativ bestens aufgestellt.“

Mit einem konsolidierten Nettoumsatz 2007 in Höhe von 106,2 Mio. Euro in Deutschland ist die Wall AG klare Nummer 2 im Markt. Das Vermarktungsportfolio der Wall AG steht in über 26 deutschen Großstädten den Werbekunden zur Verfügung. Hierzu zählen AirportNet und ShoppingNet, Werbemöglichkeiten am Leipziger Hauptbahnhof und auf der Berlinale, des Weiteren bluespot, das digitale Kunden- und Stadtinformationsnetz, sowie der Bereich Transport Media und das innovative Lkw-Werbeformat RollAd. (eca)

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