Hohes Potenzial für digitale Außenmedien

- Die Beratungsunternehmen Goldmedia und Screen Digest haben den Zukunftsmarkt Digital Signage als Werbemedium in Westeuropa analysiert und prognostizieren in ihrer aktuellen Studie “Digital Signage in Europe – The opportunities for digital out-of-home advertising”, dass sich der Nettowerbeumsatz mit digitaler Außenwerbung bis 2012 vervierfachen wird: von 158 Mio. Euro (2007) auf 626 Mio. Euro. von Oliver Schwede

Grafik: Goldmedia


Damit wächst der Markt für digitale Außenwerbung in Westeuropa rasant, jährlich um durchschnittlich 32 % (CAGR). Dies entspricht den Prognosen, die POPAI in seiner globalen Studie ebenfalls ermittelt hat.

Die Studie enthält Analysen der zehn wichtigsten europäischen Märkte, eine Marktübersicht und Beschreibung der Key Player, Informationen zu Geschäftsmodellen sowie Marktpotenzialanalysen mit Prognosen für Werbe- und Hardwareumsätze sowie Werbedisplays bis 2012.

Einige der Ergebnisse in Kürze:

  • Digital Signage gewinnt als Informations- und Werbemedium an Einfluss: in Westeuropa schon mehr als 215.000 Werbescreens (2007) installiert.
  • Nettowerbeumsätze mit digitaler Außenwerbung in Westeuropa vervierfachen sich: von 158 Mio. Euro in 2007 auf 626 Mio. Euro in 2012.
  • Großbritannien ist Vorreiter: Umsatzanteil am gesamten digitalen Außenwerbemarkt Westeuropas beträgt 34 % (2007).
  • Deutschland hat Potenzial: Anteil digitaler Werbung am Außenwerbemarkt wächst nach Goldmedia-Prognose von 3 % in 2007 auf 11 % in 2012.

Das Resümee von Goldmedia-Geschäftsführer Dr. André Wiegand:

„Dass Europa hinterherhinkt, hat verschiedene Gründe: das Fehlen einer einheitlichen Reichweiten-Währung, eine derzeit noch geringe Abdeckung durch die bestehenden Screen-Netzwerke und nicht zuletzt die Zurückhaltung von Mediaagenturen und Werbungtreibenden gegenüber dieser neuen Werbeform. All das wird sich in den nächsten Jahren aber sicher ändern. Nicht nur die Anzahl der Screens bzw. Screen-Netzwerke wächst stetig. Auch die Vorzüge des neuen Mediums werden mehr und mehr erkannt.“

(eca)

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