Instore-TV statt DVD-Player – engbers modernisiert die Kundenansprache

- Der Herrenausstatter engbers rüstet seit Herbst letzten Jahres alle neuen Niederlassungen mit der Instore-TV-Lösung der Videro AG aus. Stand heute nutzen bereits 35 der mehr als 270 engbers-Geschäfte in Deutschland und Österreich digitale Plakate zur aktuellen und aufmerksamkeitsstarken Ansprache von Kunden und Mitarbeitern. von Oliver Schwede

Galerie: engbers setzt auf Digital Signage


Je ein Bildschirm im Schaufenster sowie eine Einheit im Verkaufsraum zieren die engbers-Läden. Zum Einsatz kommen 40- und 46-Zoll-Einbauvarianten im Hochkantformat. Die kompakten DS-Einheiten sind profillos in die Wände eingelassen und speziell auf das Ladenbaukonzept abgestimmt.

„Das Digital-Signage-System von Videro ersetzt Schritt für Schritt unsere flächendeckend eingesetzten DVD-Spieler. Dieses Medium setzen wir schon seit 2004 erfolgreich zur Ansprache unserer Kunden ein. Daneben werben wir auf Plakaten und Aufstellern in der Filiale“,

sagt Bernd Bosch, Inhaber und Geschäftsführer der engbers GmbH & Co. KG. Kompetenter Service und ein freundlicher Kundenkontakt der geschulten Verkäufer werden bei engbers groß geschrieben. Außerhalb der Geschäftszeiten kommt das Unternehmen nun auch mit den leuchtstarken digitalen Plakaten im Schaufenster diesem Leitbild nahe. Von der modernen, multimedialen Kundenansprache in ihren Läden versprechen sich die Gronauer Modemacher neben einem Imagegewinn auch ganz konkret höhere Absatzzahlen.

„Der erwünschte Effekt der flexiblen, aktuellen und hochwertigen Darstellung unserer Produkte ist eine Umsatzsteigerung in den Filialen, sagt Alexander Küpers, Assistent der engbers-Geschäftsleitung. „Digital Signage ermöglicht uns eine einmalig schnelle Anpassung von Kampagnen, Waren und Preisen.“

Galerie: engbers setzt auf Digital Signage

Galerie: engbers setzt auf Digital Signage

Die digitalen Plakate greifen bei engbers direkt auf den vorhandenen Online-Shop zu.

„Wenn ein Artikel auf einem Bildschirm erscheint, stammt der zugehörige Preis aus der Datenbank des Shops, erklärt Digital-Signage-Experte Johannes Büld, Vorstand der Videro AG. „Der Online-Shop wird bei engbers täglich akribisch gepflegt, und in der zugehörigen Datenbank kann die verantwortliche Mitarbeiterin einfach einen virtuellen Schalter aktivieren, wenn ein Artikel zu einem gegebenen Zeitpunkt auf den in den Filialen installierten Displays erscheinen soll. Der Preis wiederum wird von einem anderen Verantwortlichen festgelegt – sowohl der betreffende Artikel als auch der zugehörige Preis werden dann automatisch in ein zuvor erstelltes Layout eingefügt.“

Der Einsatz von hochwertig aufbereiteten Inhalten und Bewegtbild in HD-Qualität bis hin zur musikalischen Beschallung des Verkaufsraums schafft ein einheitliches und doch regional individuelles Programm für das Filialnetz. So erhalten etwa die österreichischen Niederlassungen andere Newsticker als die deutschen Filialen.

Zukünftig sollen, laut Alexander Küpers von engbers, Kooperationen mit regionalen Zeitungen, Radiosendern und Wetterdiensten geschlossen werden. Vorstellbar sei es dann, dass Artikel in direktem Zusammenhang mit der Wetterprognose angezeigt werden. „Bei angekündigtem schlechten Wetter könnte beispielsweise ein Windbreaker auf dem Display erscheinen, nennt Alexander Küpers ein anschauliches Beispiel für die Möglichkeiten, die digitale Plakate bieten.

engbers lässt seine Hauptwerbekampagnen von einer Agentur vier Mal im Jahr mit den für die jeweilige Jahreszeit aktuellen Werbeaussagen produzieren. Mit dem neuen Instore-TV können nun von den engbers-Mitarbeitern zusätzlich erstellte Produktinfos auch täglich angepasst werden.

„Digital Signage bietet uns klare Vorteile: Dadurch, dass unsere Werbeabteilung den Content nun im eigenen Haus erstellen kann, sparen wir sehr viel Zeit und Geld. Außerdem ist eine wesentlich schnellere Distribution des Contents möglich. Die Videro-Software ist extrem einfach zu bedienen. Ein Beitrag ist fast so schnell zu erstellen wie eine PowerPoint-Folie,“

sagt Alexander Küpers von engbers. Neben der Digital-Signage-Software Videro 3.2 kommen leuchtstarke Samsung-TFT-Bildschirme als Plug-&-Play-Einbauvarianten zum Einsatz. Eingebunden darin ist auch der Videro-Player.

„Wir regeln die Leuchtkraft des Displays etwas herunter, somit können wir den Stromverbrauch von Display und Rechner niedriger als 200 Watt halten,“ verrät Johannes Büld. „Wir verbrauchen so nicht einmal 60 % der ansonsten erforderlichen Energie. Das ist eine Win-Win-Situation: Unser Kunde spart Stromkosten und wir kommen unseren Green-IT-Ansprüchen im Digital-Signage immer näher.“

Für die Inbetriebnahme der DS-Einheiten werden lediglich ein Stromanschluss sowie eine Internet-Verbindung benötigt – wahlweise per Kabel, WLAN oder UMTS. Bei engbers sieht man einen klaren Vorteil darin, dass das Unternehmen für die Montage keine externen Dienstleister beauftragen muss.

„Anbringung und Anschluss übernehmen unsere Ladenbauer. Die Einbauvarianten sind in unser Ladenbaukonzept fest eingeplant und müssen lediglich noch in die entsprechenden Öffnungen eingeschoben werden,“

erläutert Alexander Küpers. Die Kompaktbauweise aus Display, Rechner und Rahmen macht im Servicefall einen Austausch sehr einfach und schnell. Zudem grenzen sich die DS-Einheiten vom Erscheinungsbild gewöhnlicher Fernseher ab, wodurch sie nicht als Fremdkörper im Laden wahrgenommen werden. Entsprechend zuversichtlich engbers-Geschäftsführer Bernd Bosch in die Zukunft:

„Wir halten dieses Konzept für sehr gut und zukunftstauglich. Hinsichtlich neuer Inhalte sowie interaktiver Anwendungen werden wir die Möglichkeiten dieser Technologie demnächst zusammen mit den Experten von Videro noch weiter ausprobieren.“

(eca)

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