dgn-Chef Amburn von Rentnern entführt

Ein Rentnerehepaar hatte den 56-jährigen James W. Amburn, CEO der digital global net, entführt und vier Tage bei Wasser und Suppe in einem Haus am Chiemsee festgehalten. Geld war das Motiv für diese Tat. Das Ehepaar hatte laut Presseberichten Herrn Amburn rund 2,4 Mio. Euro anvertraut. Wie genau das Geld durch Amburn im Ausland angelegt wurde, ist nicht klar. Fakt ist allerdings, dass die Spekulation nicht erfolgreich war und das Geld verloren ging.

Daraufhin lauerte das dynamische Rentnerpaar Amburn in dessen Wohnung in Speyer auf, überwältigte und fesselte ihn und brachte ihn in das 460 km entfernte Chieming in Bayern.

Vier Tage dauerte die Geiselnahme, bis ein Sondereinsatzkommando Amburn aus seiner Pein befreien konnte. Dies gelang nur, weil der amerikanische Geschäftsmann eine verschlüsselte Nachricht an einen Banker in die Schweiz senden konnte, der das Lösegeld von rund 3 Mio. Euro überweisen sollte.

invidis-Kommentar
Das ist mit Abstand das Spannendste, was man von der dgn in der letzten Zeit gehört hat. Nach dem gescheiterten Karstadt-Projekt war es lange Zeit ruhig um die dgn geworden. Erst kürzlich versuchte die dgn gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG das Netzwerk, das aus 14 Häusern mit insgesamt 678 Screens besteht, zu vermarkten.

(eca)