Medscreen verschlankt Geschäftsführung

In Österreich läuft es für Digital Signage so viel besser – das könnte man zumindest mit Blick auf die österreichischen Wartezimmer-Netzwerke meinen. Im Gegensatz zu Deutschland – hier beherrscht TV-Wartezimmer mit mehr als 3.000 Screens mehr oder weniger den Markt – kämpfen in Österreich gleich drei größere Anbieter um die Vorherrschaft im Wartezimmer.
Neben der Linzer y-Doc (775 Standorte) und Vita-TV versucht auch Medscreen (beide ca. 1.000 Standorte) die TV-Hoheit in den Ordinaten (österreichisch für Arztpraxis) für sich zu gewinnen. In der letzten Woche gab es einige Veränderungen bei Medscreen. Zwei der drei Geschäftsführer haben das Unternehmen verlassen. Mag. Björn Heppne übernimmt nun die alleinige Geschäftsführung innerhalb der bisher 60 Mitarbeiter umfassenden Organisation.

Medscreen setzt neben der Eigenvermarktung des Netzwerks auf die Vermarktungsservices von Neo Advertising, während die JC Decaux Tochter Epamedia Vita-TV vermarktet. Auch bei y-Doc gibt es Neuigkeiten – neben dem 10 jährigen Jubiläum in 2009 setzt man seit dieser Woche auf die Aggregationsplattform Booking DooH.

(fro)

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