Enttäuschung auf der IBC

- Für Ronni Guggenheim, CEO Minicom Digital Signage Division, war der Besuch der IBC einer herbe Enttäuschung. Wie er im Minicom-Blog berichtet, glich die im Vorfeld stark beworbene Digital Signage Zone eher einer Sperrzone. von Oliver Schwede

Tote Hose in der Digital Signage Zone.

Versteckt am hinteren Ende der Halle 8, besiedelt von einer Handvoll Aussteller – vorwiegend aus den Niederlanden – und mit viel Platz für Gedanken, was man eventuell falsch gemacht hat. Platz im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein Großteil der nicht verkauften Fläche wurde kurzerhand in eine Lounge-Area umgewandelt. Gut vielleicht für Bell Micro, die mit dem größten Stand die Digital Signage Zone dominierten.

Ronni Guggenheim hält dies für eine gefährliche Entwicklung und sagt: „Dass jeder Show- und Event-Veranstalter versucht auf den Zug aufzuspringen, führt zu einer Verwässerung der Thematik. Die Besucher werden bei dieser Art von Veranstaltung mit mehr oder weniger relevanten Informationen abgespeist.“

Laut Guggenheim sollte Ausstellungen von Seminaren, Workshop oder ähnlichen Maßnahmen begleitet werden, um den Besuchern einen Mehrwert zu bieten. Ursprünglich wollte Minicom seine bekannte Digital Signage Experts Tour auf der IBC veranstalten, im Nachgang ist das Unternehmen allerdings froh sich dagegen entschieden zu haben, da nicht genügend Unternehmen präsent waren, um die vollständige Wertschöpfungskette des Digital Signage abzubilden.

(eca)

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