Neues 3D-Verfahren auf Nürnberger Erfindermesse

- Jeden Film auf jedem Bildschirm räumlich wahrnehmen. Ohne 3D-Brille. Ohne sonstiges technisch aufwändiges Beiwerk. Das ist ein lange gehegter Wunsch, der jetzt in Erfüllung gehen soll. Der dioVision-Erfinder Oliver Heine nutzt dafür einfach angewandte Physik. Auf der Nürnberger Erfindermesse iENA 2009 stellte er Anfang November in Nürnberg serienreife Produkte vor. dioVision verlegt die neue, rein physikalische Bildtrennung an den optimalen Zeitpunkt für den Betrachter, den der Bildpräsentation. 3D soll damit viel günstiger, einfacher und schneller werden. von Ralf Sablowski

3D-Bilder ohne Brille sehen: dioVision zeigte das neue Verfahren auf der iENA 2009.

Anstatt der komplizierten Zwei-Bild-Aufnahme und Bearbeitung sowie das Tragen einer 3D-Brille werden die Augen des Betrachters zur natürlichen Bildtrennung genutzt. Das entscheidende Hilfsmittel dazu ist die Sichtblende dioVision top. Sie überdeckt die Bildränder, die beiden Augen nehmen zwei seitlich versetzte Bilder auf. Aus diesen generiert das Gehirn ein raumtiefes Bild. Jedes Bild und jeder Film kann damit laut Hersteller ganz einfach räumlich wahrgenommen werden.

dioVision top verbessert die räumliche Bildwahrnehmung aller Bildschirmgeräte. Für elektronische Displays, Röhren- und Flach-Bildschirme aber auch alle Print-Displays und Bild- bzw. Foto-Präsentationen. Neben dem Einsatz für TV-Geräte im Wohnbereich ist dioVision top etwa im öffentlichen Raum für Displays, Digital Signage, Werbung, Messen, Präsentationen, Hotelkommunikation, Bord Entertainment interessant. Zudem ist die Technologie für mobile Geräte wie Handy, Notebook oder DVD-Player geeignet. Privatpersonen dürfen die dioVision top Entwicklungen für sich selbst frei verwenden. Für geschäftliche Anwendungen ist eine entsprechende Lizenz erforderlich. (rs)

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