Gegen den Trend – Ströer Infoscreen gewinnt mit DooH

- Die Münchner Ströer Infoscreen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück: ein zweistelliges Umsatzwachstum und 30 neuen Standorte. Als eines der führenden Digital Signage Werbenetzwerke konnte Infoscreen im ablaufenden Jahr insbesondere in den folgenden Branchen Werbekunden dazugewinnen von Florian Rotberg

  • Telekommunikation (+60 %),
  • Touristik (+130 %),
  • Energie (+ 500 %),
  • Getränke (+100 %)
  • Nahrungsmittel (+ 50 %)

Mehr als 200 Neukunden konnte das seit fast 15 Jahren am Markt operierende Medium in diesem Jahr gewinnen. Auch die regionalen Werbungtreibenden steigerten ihre Budgets. Insbesondere der Einzelhandel, regionale Medien, Touristikunternehmen und Kulturveranstalter nutzten Infoscreen vor Ort.

Der Geschäftsführer von Ströer Infoscreen, Stefan Kuhlow, erklärt: „Unser Medium rückt immer mehr in den Fokus der Mediaplaner. Zum einen, weil Bewegtbild in Wartesituationen von Reisenden in U- und S-Bahnstationen positiv empfunden wird, zum anderen weil attraktive Zielgruppen, wie junge Erwachsene oder Entscheider mit hohem Einkommen, gezielt und nachhaltig erreicht werden.“

Zusätzlich stolz ist man im Münchner Süden auf zwei weitere Wirksamkeitsstudien. Erste Details dazu wurden bereits auf der Münchner Digital Signage Konferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. (Präsentation)

Diese Tatsache wurde auch wissenschaftlich belegt. Gleich zwei Mediaagenturen, Mediacom aus Düsseldorf und Mediaplus aus München, haben das digitale Außenwerbemedium Infoscreen auf den Prüfstand gestellt. Die Mediacom hat eine Studie zur Rezeptionssituation durchgeführt und sich in Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen mit der Wahrnehmungssituation der Großbildflächen mit digitalem Bewegtbild und redaktionellem Programm in U- und S-Bahnstationen auseinandergesetzt. Die Untersuchung hat ergeben, dass der potentielle Rezipient sich im Umfeld der meist unterirdischen Bahnstation von der Umwelt abgeschottet und in einer ungewollten Wartesituation wieder findet. Er empfindet die Zwangspause im routinierten Alltagsablauf als unangenehm, kann sie meist nicht konstruktiv nutzen und sucht nach Ablenkung.

Mediacom bescheinigt, dass Infoscreen in dieser besonderen Situation ein ideales Angebot zur Überbrückung der Wartezeit ist und dazu im nüchternen Umfeld der Bahnstation als aufhellendes, freundliches Element sehr positiv wahrgenommen wird. Infoscreen wird als Informations- und Unterhaltungsangebot bereitwillig angenommen, auch Werbung ist auf den Screens eine willkommene Abwechslung – die Werbewirkung ist hier besonders stark.

In einer zweiten Studie wurde untersucht, wie stark Werbung auf Infoscreens wirkt und welche Formate sich am besten für diese gute Wahrnehmungssituation eignen. Dazu hat die Münchner Agentur Mediaplus in Kooperation mit dem international anerkannten australischen Neurowissenschaftler Prof. Richard Silberstein und seinem Institut „Neuro Insight“ eine Neurostudie durchgeführt. Bei der so genannten „Steady State Topography“ (SST) wurden Hirnströme von 84 Teilnehmern aufgezeichnet. Bei dieser Methode wurde die unwillkürliche Reaktion der Probanden gemessen, während ihnen eine Videosimulation gezeigt wurde.

Im Film haben die Versuchspersonen eine virtuelle Reise („Customer Journey“) durch den Öffentlichen Personennahverkehr absolviert. Dabei haben sie unterschiedliche Außenwerbemedien passiert und wahrgenommen.

Beim Kontakt mit den einzelnen Werbeträgern wurden unterschiedlich hohe Spannungen in bestimmten Gehirnbereichen der Probanden gemessen. Das Institut konnte so wissenschaftlich nachweisen, was am stärksten und nachdrücklichsten auf den Betrachter gewirkt hat.

Durch das erhöhte Aktivierungslevel hinterlassen Werbebotschaften auf Infoscreen einen besonders starken Eindruck. Die Werbebotschaft und die beworbene Marke werden im Langzeitgedächtnis abgespeichert, der Markenaufbau positiv verstärkt. Zudem wurde nachgewiesen, dass die oben beschriebene Neuroaktivierung im Gehirn durch ein redaktionelles Programm, in das die Werbebotschaften optimal platziert werden, deutlich erhöht wird.

Stefan Kuhlow, Geschäftsführer der Ströer Infoscreen GmbH: „Wir waren sehr neugierig auf die Ergebnisse der beiden Studien: Nun ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir unser Medium richtig positioniert haben und unser Programmkonzept die Werbewirkung positiv verstärkt. Die Messergebnisse bringen Infoscreen auf Augenhöhe mit anderen Bewegtbildmedien.“

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