Oxygen.next unterstützt SMIL- und Media RSS

- Offene Standards sind der Schlüssel zur Entwicklung barrierefreier Technologien, da sie für alle Marktteilnehmer besonders leicht zugänglich, erweiterbar und multifunktional einzusetzen sind. Im Digital-Signage-Bereich hat sich insbesondere der SMIL-Standard („Synchronized Multimedia Integration Language“) etabliert, mit dem sich Multimedia-Dateien zur Ausspielung auf geeigneten Digital-Signage-Playern aufbereiten lassen. Oxygen.next, der kostenlose Digital-Signage-Webdienst der Garbsener Softwareschmiede 42media group, bietet jetzt die Möglichkeit, das über die Steuerungssoftware Oxygen Management Suite (OMS) erstellte Programm im SMIL- und Media RSS-Format auszugeben. von Ralf Sablowski

Oxygen.next Produktverpackung

Über SMIL können künftig auch Dritthersteller ihre Player an die Oxygen Media Platform, anbinden.

„Über SMIL können künftig auch Dritthersteller ihre Player an die Oxygen Media Platform, anbinden“, erläutert 42media group-Geschäftsführer Matthias Wagner. So lassen sich eigene Multimedia-Inhalte künftig auch auf digitalen Bilderrahmen, Waagen oder Zahlschalen ausgeben, ohne dass darauf zuvor eine spezielle Software aufgespielt werden muss. Die Anbindung an das Netzwerk kann per Kabel oder schnurlos erfolgen.

Auf den gewohnten Funktionsumfang der OMS müssen die Anwender dabei nicht verzichten: Die Scheduling-Funktionen der Steuerungssoftware lassen sich auch auf SMIL- und Media RSS-Playern nutzen. Einige Endgeräte unterstützen sogar die integrierten Monitoring- und Reporting-Features. Für die SMIL- und Media RSS-Exportfunktionen eignen sich sowohl statische als auch dynamische Inhaltsformate wie Bilder, Filme oder ausfüllbare Templates.

Nicht nur die Nutzer des kostenlosen Webdienstes Oxygen.next sollen in Zukunft von den Neuerungen profitieren. „Innerhalb der kommenden vier Wochen werden wir diese Features auch unseren Business-Kunden zur Verfügung stellen“, so Matthias Wagner. Und auch die Software-Entwicklung läuft weiterhin auf Hochtouren: Im Kürze sollen sich Media RSS-Inhalte nicht nur aus der OMS heraus exportieren, sondern auch in die Steuersoftware hinein einpflegen lassen. So können beispielsweise im Internet frei erhältliche Media RSS-Feeds automatisch ins eigene Programm eingebunden werden. (rs)

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