Bell Micro

Keine Angst vor der Übernahme durch Avnet

Noch weiß Dirk Andreas von Bell Micro in Deutschland nicht viel. Die Übernahme des Unternehmens durch Avnet könnte, vorbehaltlich der Entscheidungen der Kontrollgremien, in den nächsten 60 – 90 Tagen abgeschlossen sein. „Aber prinzipiell haben wir keine Angst. Wir sind mit unserem Bereich sehr gut aufgestellt und denken, dass dieser so erhalten bleibt.“

- Die Zahlen für Deutschland seien exzellent, das Jahr laufe gut an. „Viele Projekte wurden letztes Jahr auf Eis gelegt, werden jetzt aber realisiert. Wir merken deutlich, dass die Anfragen wieder steigen.“ Gewünscht sind individuelle Digital Signage-Lösungen und interaktive Angebote. „3D steckt noch in den Kinderschuhen. Es ist sinnlos, solange es keinen passenden Content dafür gibt. Aber da sind jetzt die Media Agenturen gefragt.“ von Florian Rotberg

Dirk Andreas / Bell Micro

Dirk Andreas von Bell Micro.

Bell Micro möchte sich vor allem mit individuellen Angeboten auf dem Markt behaupten. „Die Leute setzen wieder verstärkt auf Qualität und das wollen wir nutzen.“ Damit, so glaubt Andreas, werde man sich auch im neuen Mutterkonzern Avnet behaupten können. Trotzdem möchte er sich unbedingt vor dem Bell Micro-Logo fotografieren lassen. „Wer weiß, ob es das noch lange gibt.“ (swa)

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.