Gute Stimmung auf der Scala-Konferenz

- Vor den Toren Amsterdams trafen sich Partner und Mitglieder des Scala Ecosystems zur jährlichen EMEA Scala Connected Signage Conference. Mehr als 250 Teilnehmer aus 36 Ländern – darunter 25 Scala-Mitarbeiter und das gesamte Board – kamen für das jährliche Event an die niederländische Nordseeküste. Ein Besucherrekord in der zehnjährigen Geschichte der EMEA Konferenz. von Florian Rotberg

Scala EMEA Conference 2010

Scala EMEA Conference 2010

Neben ausführlichen Produkt-Workshops gab invidis consulting den Deligierten ein Update zum europäischen Markt. Auf 1.000 Quadratmetern  präsentierten 17 Aussteller, darunter Christie, Philips, Aopen, AccuWeather und StreamAlot (Musik Plugins für Scala), ihre Produkte.

In seiner Eröffnungsrede gab Scala CEO Gerard Bucas positive Prognosen für das aktuelle Jahr ab und  betonte wie schwierig und auch enttäuschend 2009 war. Denn zum ersten Mal seit 2002 musste Scala im vergangenen Jahr 2009 einen Rückgang bei den Umsatzzahlen verzeichnen. Die Umsätze im Krisenjahr 2009 lagen spürbar unter 2008, waren allerdings noch besser als 2007. Das erste Quartal 2010 liegt wieder über dem Vorjahr wobei der März 2010 sogar der erfolgreichste Monat in der Unternehmensgeschichte war.

Analog zu seinen Wettbewerbern veröffentlicht Scala als privates Unternehmen keine Geschäftszahlen – alleine Grafiken mit unbeschrifteten Balkendiagrammen wurden präsentiert. Relativ wollte man nur so viel verraten: Die Umsätze haben sich von 2005 bis 2008 verdreifacht und der Headcount verdoppelt.

Mit 47 Prozent Anteil am Gesamtumsatz liegt Europa für das Jahr 2009 an erster Stelle, gefolgt von Nord- und Südamerika mit 39 Prozent und dem Rest der Welt – inklusive Asien – mit 14 Prozent.

Traditionell ist Scala in Skandinavien sehr stark vertreten, hier liegen auch die Wurzeln der Scala Vorgängergesellschaft. Deutschland konnte im abgelaufenen Jahr mit 25% das zweithöchste Wachstum hinter Dänemark (+39%) und vor Frankreich (+8%) verzeichnen.

invidis Kommentar

Das vergangene Jahr war für die gesamte Digital Signage Software Branche extrem schwer. Scala macht da sicherlich keine Ausnahme. Dennoch konnten das Unternehmen – inbesondere in Deutschland – einige strategisch wichtige Projekte für sich gewinnen.  Die wachstumsverwöhnte Digital Signage Industrie ist im ersten Quartal 2010 wieder zurück auf die Erfolgsschiene gekommen. Jedenfalls in der globalen Betrachtung – Teilmärkte besonders in Südeuropa und einzelne Anbieter hinken noch weiter hinterher.

Auch wenn es noch ein langer Weg zur vollen Markttransparenz ist, so  sticht Scala mit einer vergleichsweise offenen Informationspolitik positiv hervor. Bei mehr als 120.000 aktiven Software Lizenzen fällt das natürlich auch leicht. Wir würden es begrüßen wenn alle Marktteilnehmer ähnlich offen kommunizieren würden, denn der Markt benötigt dringend mehr Transparenz. (fro)

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