Italien führt Rundfunkgebühren für Digital Signage ein

- Der italienische Digital Signage Markt ist in Aufruhr! Nicht nur die vernichtenden Ergebnisse des aktuellen DBCI haben dem Markt einen Schock versetzt,  jetzt steht auch noch eine mit der deutschen GEZ vergleichbaren Abgabe ins Haus. von Florian Rotberg

Rundfunkgebühren für Digital Signage Netzwerke

Rundfunkgebühren für Digital Signage Netzwerke

Das italienische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen ist im Apenninenstaat für die Erhebung der Rundfunkgebühr im Auftrag der staatliche RAI zuständig. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen hat man nun Narrowcasting, also  Digital Signage Netzwerke entdeckt.

Vielen Netzwerkbetreibern sind bereits Zahlungsbescheide ins Haus geflattert. Jährlich 100 Euro pro Standort müssen nun entrichtet werden.

Für invidis Leser aus Deutschland ist dieser Ansatz nicht neu. In Deutschland sind empfangsfähige Rundfunkgeräte und Fernseher (sprich Consumer TV-Geräte) in Digital Signage Netzwerken abgabepflichtig.

Die Anbieter von professionellen Displays werden frohlocken – denn der Profi-Screen für Digital Signage besitzt keinen  Empfänger und ist somit von der GEZ/GEMA befreit. Allerdings steigt hierzulande der Anteil von CE-Geräten, die für Digital Signage Projekte mißbraucht werden auf  knapp 50%. Europaweit sind fast 2/3 aller Digital Signage Displays CE- Geräte.

(fro)

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