Marketingkonzept sollte an erster Stelle stehen

- Wie Digital Signage-Projekte erfolgreich umgesetzt werden können, erklärte Stefan Knoke, Geschäftsführer der Seen Media, am Beispiel des Audi Showrooms in seinem Vortrag auf der Digital Signage Expo. Dieser stehe exemplarisch für die ideale Umsetzung eines Digital Signage-Projektes. von Oliver Schwede

Digital Signage Expo 2010 Essen

Knoke, Geschäftsführer der Seen Media

Begonnen haben die Showrooms mit Image-Filmen, die zu den jeweiligen Autos gezeigt wurden. Neu ist jetzt als interaktives Element der Audi-Car-Configurator. An ihm können sich Kunden ihren Neuwagen nach individuellen Wünschen zusammenstellen und aus allen Perspektiven betrachten. Die persönliche Konfiguration kann auch auf DVD mit nachhause genommen werden. Der Car-Configurator erfüllt einerseits pragmatische Ansprüche. Denn bis 2014 wird Audi 46 Modelle auf dem Markt haben. Diese auszustellen, ist aus Platzgründen nicht möglich. Andererseits ist ein neuer Weg, den Kunden zu beeinflussen und Bedarf nach individuellen Angeboten zu befriedigen.

Der Car-Configurator ist als Tablet-PC oder Touchscreen in allen Größen möglich. Je nach Platzangebot beim Händler. Er wird in die bestehenden Möbel eingepasst, um das Designkonzept zu erhalten. Der Configurator soll in sieben Ländern ausgeliefert werden. Im März hat Audi begonnen, seine Händler damit auszustatten, momentan verfügen 150 über einen Systeme in ihren Showrooms.

Für Stefan Knoke ist dieses Projekt so erfolgreich, weil die Umsetzung ideal verlief. „Daraus kann man lernen, dass am Beginn das Marketingkonzept stehen sollte. Danach kommt der Inhalt, dann die technische Umsetzung.“ Audi startete mit den Showrooms, heute sind es interaktive Verkaufsflächen.

Diese Entwicklung zeigt, wie ein Marketingkonzept umgesetzt und erfolgreich weiterentwickelt werden kann. (sw)

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