Digital Signage und Social Media optimierte Interaktivität

- Große Herausforderung im Redaktionsprozess für Digital Signage-Netzwerkbetreiber ist der Einsatz von nutzergenerierten Inhalten. Sowohl Werbekunden als auch Konsumenten lieben Interaktivität, also Kontakt- und Feedbackmöglichkeiten zum Beispiel via SMS, Internet und Social Media wie Facebook und Twitter. Allerdings hapert es in der Praxis oft an zu aufwendigen und komplexen Freigabeprozessen. von Florian Rotberg

Facebook und Twitter in Digital Signage Netzwerken

Facebook und Twitter in Digital Signage Netzwerken

Der Netzwerkbetreiber ist rechtlich verpflichtet, alle Inhalte vor ihrer Veröffentlichung zu überprüfen. Das ist mit interaktiven Medien aber nahezu unvereinbar. Während Interaktivität in der Regel  in derselben Sekunde funktioniert, sind die Redaktionsabläufe von Digital Signage-Netzwerken erheblich langsamer.

Der norwegische Dienstleister und OVAB Europe Mitglied never.no versorgt seit Jahren die Broadcastbranche mit interaktiven Zuschauerdienstleistungen wie SMS Services. Nun bietet never.no den Multimedia Plattform-Service Interactivity Suite an. Laut never.no ermöglicht der Cloud basierte Service erstmals die redaktionelle Verwaltung von user generated content (UCG) über verschiedene Plattformen wie Internet, Facebook und Digital Signage ohne Programmieraufwand.

never.no Interactivity Suite

never.no Interactivity Suite

Somit ermöglichen die Norweger die integrierte Kommunikation mit der Zielgruppe zeitgleich auf Digital Signage-Displays und auf den Internet-Plattformen. Das ist ein interessanter Ansatz, zum Beispiel für Mall Signage-Betreiber, die die Aufenthaltsdauer der Besucher in Einkaufszentren verlängern möchten. Denkbar ist auch der Einsatz auf Displays an öffentliche Meetingpoints in Flughäfen und Bahnhöfen .

Die Cross Plattform-Verwaltung kann über never.no IS komfortabel gesteuert werden, die personellen Ressourcen und redaktionellen Dienstleistungen bleiben allerdings weiterhin Aufgabe und Kostenblock für Netzwerkbetreiber. Doch die zu erwartende gesteigerte Attraktivität des Mediums Digital Signage und erhöhte Werbeumsätze sollten die Zusatzkosten mehr als ersetzen. Erste Pilotphasen werden dieses Jahr noch erwartet.

Mehr dazu diskutiert die Branche auf der 4. Münchner Digital Signage Konferenz am 19. Oktober in München. Im neuen Content Track präsentieren Experten, unter anderem von Seen Media, Nova Versa, POS Creative Media, BilderTöneWorte, Lösungsansätze und diskutieren Erlösmodelle, Outsourcing von redaktionellen Dienstleistungen und weitere Ansätze für optimierten Digital Signage Content.

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