Peter Dombrowski startet bei SDI neu durch

- Peter Dombrowski verstärkt ab 01. November als Verantwortlicher Business Development das Digital Signage Team beim Münchner Systemhaus SDI. Im Gespräch mit invidis erläutern SDI Geschäftsführer Florian Göbel und Peter Dombrowski die zukünftigen Pläne sowie den beruflichen Wechsel von der 42media group an die Isar. von Florian Rotberg

SDI Chef Florian Göbel mit Neuzugang Peter Dombrowski

SDI Chef Florian Göbel mit Neuzugang Peter Dombrowski

Zwei Männer, die anders nicht sein könnten, arbeiten künftig zusammen: Peter Dombrowski, ehemaliger Director Business Development bei der 42 media group, leger in rosa Hemd und Strickjacke. Neben ihm sitzt Florian Goebel, Geschäftsführer von SDI. Er trägt einen Rollkragenpullover und ein Jackett in gedeckten Farben.

Nicht nur optisch sind die beiden ganz unterschiedliche Menschen, doch sie eint das Ziel mit SDI zu einem der führenden Digital Signage Anbieter zu werden. Mit invidis sprachen Dombrowski und Goebel zum ersten Mal öffentlich über ihre Pläne und Visionen. Peter Dombrowski wird am 1. November als Verantwortlicher für das Business Development bei SDI anfangen. Die SDI ist ein ursprünglich auf den Broadcast-Bereich ausgerichtetes Planungsbüro und Systemhaus, das nun verstärkt in den Digital Signage-Bereich einsteigen möchte. Die Münchner Experten sind C-nario Partner und über eine eigene Tochtergesellschaft auch europaweiter Distributor von Gefen Produkten.

Herr Goebel, welche Dienstleistung wird SDI zukünftig am Markt anbieten und welche Rolle spielt dabei Peter Dombrowski?

Florian Goebel: Wir möchten uns künftig verstärkt auf Digital Signage konzentrieren und dort Projektplanung und Beratung anbieten. Wir übersetzen quasi die Kundenwünsche und Anforderungen in Technik und denken, dass Peter Dombrowski in diesem Bereich eine gute Ergänzung für uns ist.

Peter Dombrowski: Ich hatte viele Angebote, aber SDI war dann meine erste Wahl. Ich sehe in diesem Bereich großen Zukunftsbedarf, kann meine Erfahrung der vergangenen Jahre einfließen lassen und mein Netzwerk mitnehmen.

Die SDI ist ein erfolgreiches Systemhaus das seit 1988 sehr solide am Markt agiert. Auf der anderen Seite steht Peter Dombrowski bisher eher für eine bunte und polarisierende Art. Wie passt das zusammen?

Peter Dombrowski: SDI verkauft keine Lizenzen, keine Hardware, man ist flexibel und nicht festgelegt auf ein bestimmtes Produkt. Das ist anders und gefällt mir. Aus meiner Zeit bei 42 media habe ich Erfahrung in allen Bereichen eines Digital Signage Projektes gemacht und genau dieser Blick über den Tellerrand ist hier nötig. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, aber es wird ruhiger werden, nicht mehr so schrill.

Sie sagen, Sie seien nicht auf ein bestimmtes Produkt festgelegt. Aber SDI arbeitet eng mit dem Softwareanbieter C-nario zusammen.

Peter Dombrowski: Meine Vision ist, am Markt vernünftige Projekte zu positionieren und Partner so zusammenzuführen, dass es für den Kunden das Beste ist. Dafür trete ich an. C-nario ist für viele Projekte ein sehr gutes CMS und wir wollen hier einen klaren Zielkunden identifizieren, für spezielle Einsatzszenarien gibt es andere gute Produkte.

Florian Goebel: Wir sind mit C-nario international gut vertreten und werden natürlich versuchen, darüber Partner nach Deutschland zu ziehen.

Wo stehen Sie mit SDI in einem Jahr am Digital Signage-Markt?

Florian Goebel: Wir sind zurzeit 30 Mitarbeiter, vier davon beschäftigen sich mit dem Bereich Digital Signage. Ich möchte aber, dass dieser Bereich in Zukunft dominiert. Ich habe keine Zweifel, dass wir 2012 zu den Top 10 gehören werden.

Vielen Dank für das Gespräch!

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.