Online schauen, im Laden kaufen

- Marketing und Vertrieb über mehrere Kanäle hinweg sind im deutschen Handel noch weniger stark ausgeprägt als das in anderen Ländern der Fall ist. Doch sowohl auf Anbieter- als auch auf Kundenseite gewinnt der Multichannel-Vertrieb  an Bedeutung. von Stefanie Schömann-Finck

Im Internet informieren, im Geschäfts kaufen

Das belegt der aktuelle ECC-Shopmonitor Spezial, der vom ECC Handel in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company erstellt wurde. Der Monitor zeigt das Multi-Channel-Verhalten deutscher Konsumenten bei den zwanzig umsatzstärksten Online-Shops und Shopping-Portalen auf.

Gerade Handelsunternehmen, die über ein ausgeprägtes Filialnetz verfügen, können die Kunden sowohl online als auch offline erreichen. So haben 30 bis 40 Prozent der Befragten angegeben, bei H&M, Weltbild und Esprit nach online eingeholten Informationen in einer Filiale des jeweiligen Shops eingekauft zu haben. Laut ECC ein Zeichen dafür, dass Filialen und Onlineshops nicht mehr gegeneinander stehen, sondern miteinander gehen.

Das Ziel der Multi-Channel-Anbieter, so ein Ergebnis des Monitors, „besteht heute nicht mehr darin, einen einmaligen Kauf- oder Bestellvorgang auszulösen, sondern eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen, um auch online langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen“.

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