Sharp fokussiert Displayproduktion auf Smartphones und DS

- Der japanische Displayproduzent Sharp hat am Freitag einen Strategiewechsel im Bereich Displays bekanntgegeben. Ab sofort setzt man in Osaka auf mittlere und kleine Displays für Smartphones und Tabletcomputer und auf Großdisplays jenseits von 60“ Bildschirmdiagonale. von Florian Rotberg

Sharp fokussiert auf große Größen

Sharp fokussiert auf große Größen

Die Nachfrage für Displays mit 60“ und größer sei sehr dynamisch in Nordamerika (Consumer TVs) und weltweit im Bereich Digital Signage.

Für die Umstrukturierung der Sharp-eigenen Displaywerke in Japan werden im laufenden Geschäftsjahr 15 Milliarden Yen an Sonderaufwendungen benötigt. Für das aktuelle Finanzjahr erwartet Sharp 15 Millionen verkaufte Displays (Consumer Linie Aquos und professionelle Displays).

Im Digital Signage Bereich ist Sharp hauptsächlich in der 60“+ Klasse vertreten. Die ungewöhnliche Größe von 60“ ist ein Alleinstellungsmerkmal der Japaner die diese kostengünstig aus den Muttergläsern schneiden können.

Invidis Kommentar

Der Trend ist eindeutig – big is beautiful und small is sexy. Die Nachfrage wächst zurzeit insbesondere am unteren Ende (kleine Displays) und bei sehr großen Bildschirmgrößen. Das Mittelfeld um die 40“  ist extrem hart umkämpft und zunehmends unattraktiv für NEC, Samsung und auch Sharp.

Die Produktpaletten werden entsprechend angepasst. So werden Speziallösungen (LED Backlight/ Zero Bezel etc) erst ab46″/47″  Diagonalen angeboten und so laufen in diesem Quartal bei den großem Anbietern die 52“ Displays aus und werden durch 55“ ersetzt.

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