Neue Plakatwährung PPS verzögert sich bis 2013

Zum Jahreswechsel 2012 sollte die neue einheitliche Plakatwährung PPS (Plakatseher pro Stelle) den G-Wert ersetzen – doch die Revolution ist nun verschoben. Kurz vor Veröffentlichung der Mediadaten für 2012 hat die deutsche Außenwerbungsbranche jetzt eine Verschiebung der PPS um ein Jahr beschlossen.

- Sie entstammt der Mediaanalyse Plakat (MA Plakat) und soll als intramediale Währung die Vergleichbarkeit von Außenwerbung mit anderen Medien vereinfachen. von Florian Rotberg

Stresstest nicht bestanden - neue Plakatwährung wird verschoben (Foto: Ströer)

Stresstest nicht bestanden - neue Plakatwährung wird verschoben (Foto: Ströer)

Die aktuelle Mediaanalyse 2011 wurde erst vor wenigen Tagen veröffentlicht – laut Marktteilnehmern zu kurzfristig um alle Veränderungen in den kurz vor der Veröffentlichung stehenden Mediadaten 2011 zu berücksichtigen.

Im Vergleich zur bisher angewandten Mediawährung G-Wert (erhoben von der GfK) sind bei einigen Standorten extreme Bewertungsschwankungen zum neuen PPS-Standard aufgetreten. Diese Unstimmigkeiten müssen zuerst analysiert werden. Aus diesem Grund haben sich nun uunter anderem awk, Plakatunion, Schwarz, Ströer und WallDecaux dazu entschlossen, noch ein weiteres Jahr mit den bisher für die Preisfindung vorliegenden Leistungswerten als preisentscheidendes Kriterium für die einzeln buchbaren Werbeträger zu arbeiten. Der G-Wert ist seit 1993 Grundlage der Preisfindung in der Plakatwerbung.

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