LED-Newcomer greift mit Bewegtbild Outdoor-Establishment an

Die Berliner National Digital Advertising GmbH (NDA) setzt in Berlin erste Zeichen auf dem deutschen Digitalaußenwerbemarkt. In einem Coup konnte NDA die Genehmigung für 18 LED Board in Berlin erhalten – zehn wurden bereits installiert. Der Clou: die 9m² großen LED Boards stehen an Ausfallstraßen auf Privatgrund und NDA darf echte Bewegtbilder abspielen.

- Für die Berliner Wall AG ein neuer Herausforderer – denn auch die JC Decaux Mehrheitsbeteiligung Wall setzt auf LED Boards an Ausfallstraßen. von Florian Rotberg

Bewegtbild am Straßenrand - NDA fordert WallDecaux heraus (Foto: NDA)

Bewegtbild am Straßenrand - NDA fordert WallDecaux heraus (Foto: NDA)

Allerdings sind die Wall-Boards auf öffentlichem Grund installiert und es dürfen ausschließlich Standbilder dargestellt werden.

NDAs e-Vision-net Netzwerk  profitiert von den weniger restriktiven Vorgaben für Werbeträger auf Privatgrund. Hinter dem neuen Netzbetreiber steht mehrheitlich die FAL Holding (Saudi Arabien), sowie der Thüringer LED Hersteller Super Screen International  und ein Hamburger Investor.

Im W&V Interview erklärt NDA Geschäftsführer Rolf Barth das Ziel Digital Signage Qualitätsführer zu sein. In den kommenden Jahren plant man das Netz auf die zehn größte Städte Deutschlands auszuweiten.

NDA setzt auf die Services der slowakischen InfoBase die u.a. auch die Digital Signage Software für die BMW Financial Services Digital Signage Netzwerke in den Gepäckausgaben der Flughäfen München (T2) und Hamburg geliefert haben. Die LED Screens kommen von Super Screen International aus Weimar.

NDA wird auch am Mittwoch und Donnerstag auf der 5. OVAB Münchner Digital Signage Konferenz teilnehmen

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