DOOH

Reflexmedia setzt auf Regionalvermarktung und organisches Wachstum

- Nachdem am 1. Juni diesen Jahres das Insolvenzverfahren gegen die Meybec TV GmbH am Insolvenzgericht Montabaur eröffnet wurde, stellt sich die Frage was aus dem Kaufland-Netzwerk geworden ist. Eine Antwort liefert Pietro Meloni, Geschäftsführer der Reflexmedia, der schon zuvor mit Meybec TV zusammen gearbeitet hat. von Oliver Schwede

Reflexmedia ist aktiv am Markt tätig und baut das eigene Netz Schritt für Schritt aus

Reflexmedia ist aktiv am Markt tätig und baut das eigene Netz Schritt für Schritt aus

„Wir konnten nach der Meybec- Insolvenz Kaufland als neuen Vertragspartner gewinnen und haben einen Rahmenvertrag geschlossen.Zurzeit werden die vorhandenen Installationen von uns auf den neusten technischen Stand gebracht. Außerdem ist es unsere Tochter Comprimedia GmbH gelungen eine Kooperation mit dem Hamburger Unternehmen United Ambient Media AG einzugehen, um mehr als 600 Kinos bundesweit mit digitalen Medien zu bestücken. Die Werbezeiten der Kino-Screens werden ebenfalls durch uns vermarktet.“

Viel Neues also bei der Reflexmedia, doch einiges bleibt wie gehabt: die Vermarktung verläuft in erster Linie regional und Rollouts werden nicht auf Pump finanziert. Für Meloni ein wichtiger Punkt, denn die Regionalvermarktung war in der Vergangenheit das Erfolgsrezept des Unternehmens. Mit Hilfe der UAM will Reflexmedia schrittweise eine nationale Vermarktung aufbauen, dies wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen und eine kritische Reichweite erfordern, ergänzt Meloni gegenüber invidis.

Mittlerweile erreichen die Reflexmedia wöchentlich Anfragen nationaler Interessenten, sodass Meloni davon ausgeht, dass der Markt in dieser Richtung in Bewegung kommt.

Heute verfügt Reflexmedia über rund 1500 Bildschirmen in 700 Standorten in Edeka Märkten, bei Real, Marktkauf, in Baumärkte, Kinos und Kaufland. Damit erzielt das Gesamtnetzwerk eine Reichweite mit 3,5 Mio. Kontakten täglich. Geplant ist eine Netzwerkgröße von 2000 Standorten mit rund 9 Mio. Kontakten pro Tag. Entsprechende Vertriebs-Kooperationen für einen zügigen Rollout stehen laut Reflexmedia kurz vor dem Abschluss.

4 thoughts on “DOOH: Reflexmedia setzt auf Regionalvermarktung und organisches Wachstum

  1. Leider war es bei uns nicht anders. Verträglich wird nicht eingehalten was versprochen wurde. 2 Jahre im voraus zahlen und die Ausstrahlmenge auf den Bildschirmen stimmt nicht. Service ist sehr sehr langsam wenn auch manchmal gar keine Antwort kommt.

    Mehr Umsatz bring es auf keinen Fall !!!

  2. Nicht zu empfehle
    Vereinbarungen mit dem Außendienstmitarbeiter stimmen nicht mit dem Vertrag überein.
    Ich habe ein Jahr gewartet bis der Spot lief musste aber sofort für 2 Jahre im Voraus bezahlen.

    • Der Vertreter hat den Termin kurzfristig verschoben, dann die vereinbarte Mittagszeit nicht eingehalten, sondern kam während des Geschäftsbetriebes, als Kunden anwesend waren. Er hat unmöglichen Druck gemacht, um mich schnell zur Entscheidung „für“ die Teilnahme am Werbespot zu bringen. Es ist Vorsicht geboten, weil auch ein nicht geringer Preis für 2 Jahre bezahlt werden muss . Auch ich habe danach Abweichungen in den Konditionen festgestellt. Meine Frage an fabianamlex ist: hat dir der Spot bis heute deutlich mehr Kunden bzw. Umsatz etc. gebracht?

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