JCDecaux vermeldet Wachstum in 2011

- JCDecaux SA hat seine Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2011 vermeldet. Demnach wuchs der Umsatz des Außenwerbers um 5,3 Prozent auf 577 Millionen Euro. Im bisherigen Jahr konnte der Umsatz ebenfalls um 5,3 Prozent auf 1.747 Millionen Euro gesteigert werden. von Stefanie Schömann-Finck

Digitale Medien werden auch für JCDecaux wichtiger

„Mit unserem starken organischen Umsatzwachstum im dritten Quartal stellen wir ein weiteres Mal unter Beweis, dass wir in der Lage sind, das Wachstum des Medienmarktes zu übertreffen“, sagt Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux SA. „Dieses überzeugende Ergebnis verdanken wir zum einen der kontinuierlichen Stärke unseres Unternehmensbereichs Transportmedien, mit seiner einmaligen Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum, und zum anderen einem gesunden Wachstum in unseren Kernmärkten für Stadtmöbel wie Frankreich und Deutschland.“

Das organische Umsatzwachstum übertraf mit 8,4 Prozent die Erwartungen, wozu vor allem die Geschäftsentwicklung im asiatisch-pazifischen Raum und in Frankreich beigetragen hätten.

Treibende Kraft sei vor allem der Bereich Transportmedien gewesen, der weiterhin von seiner starken Stellung im asiatisch-pazifischen Raum profitiere. In ihren übrigen Geschäftsfeldern verzeichnete die Gruppe im dritten Quartal ein Umsatzwachstum von 16,9 Prozent.

Im Bereich Stadtmöblierung wuchsen trotz des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds in Europa die Werbeumsätze im dritten Quartal im zweistelligen Bereich – sowohl in Frankreich als auch in Deutschland.

Angesichts der aktuellen Unsicherheit der Märkte bleibe man zwar vorsichtig, erklärte JCDecaux, man rechne jedoch für das Gesamtjahr 2011 mit einem organischen Wachstum von etwa 5 Prozent. „Mit Blick auf unser verstärktes Engagement in schnell wachsenden Märkten, unser immer breiteres digitales Portfolio, unsere Erfolge beim Abschluss neuer Verträge und unsere leistungsstarken Vermarktungsteams überall auf der Welt sind wir zuversichtlich, dass wir auch weiterhin das Wachstum des Medienmarktes übertreffen werden. Mittelfristig sind wir davon überzeugt, dass unsere solide Unternehmensbilanz sich mehr denn je als zentraler Wettbewerbsvorteil erweisen wird“, erklärte Decaux.

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