Digital Out-of-Home

Schuhhändler Görtz setzt interaktiven 3D-Spiegel ein

- Görtz verwandelt den Ströer Out-of-Home-Channel aktuell zum virtuellen Schuhhaus. Auf einem Screen können Passanten hologrammartig angepasste Schuhpaare „anziehen“. Die spektakuläre Anprobe wurde von der Agentur kempertrautmann kreiert. von Thomas Kletschke

3D-Schuhanprobe für Görtz (Foto: Ströer)

3D-Schuhanprobe für Görtz (Foto: Ströer)

Gesteuert wird die Anwendung durch hologramartiges Navigieren – bislang bekannt aus Filmen wie Iron Man oder Minority Report. Dabei musste Kunde Görtz sich in Geduld üben: Die Entwicklung für die im Ergebnis rasant und spektakulär umgesetzten Ergebnisse in Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Software-Spezialisten Prof. Nestor Gomez dauerte 14 Monate.

Das Video zeigt, dass die 3D-Umsetzung die Kunden zum Ausprobieren einlädt und man dabei jede Menge Spaß haben kann.

Für die Anprobe stellt sich der Kunde vor einen großen Bildschirm. Mit drei synchronisierten Microsoft Kinects werden dann die Füße abgetastet. Auf dem Bildschirm sieht der Kunde nicht nur sich, sondern auch die ausgewählten Schuhe, die in Echtzeit gerendert und an die Füße angepasst werden. Der Effekt: Der Kunde sieht sich so, als würde er mit den anprobierten Schuhen vor einem Spiegel stehen.

Gefällt ein Schuh, leiten QR-Codes direkt zum entsprechenden Modell im Online-Store. Alternativ können die Kunden einen Schnappschuss auf Facebook laden und Freunde nach ihrer Meinung fragen.

Am 12. April war Premiere am Hamburger Hauptbahnhof, wo zusammen mit dem Out-of-Home-Media Unternehmen Ströer eine Stele des Out-of-Home-Channels zum interaktiven Spiegel wurde. Die virtuelle Schuhanprobe kann jederzeit und überall zur Verkaufsförderung eingesetzt werden.

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