Digital Signage bei Sportfachhändler

Runners Point stattet 170 Filialen mit digitalen Werbeflächen aus

- Der Recklinghauser Sportfachhändler Runners Point hat alle eigenen Filialen im In- und Ausland mit Digital Signage ausgerüstet. Die mehr als 500 Displays ersetzen Instore Printwerbung fast vollständig. von Florian Rotberg

Runners Point setzt auf Digital Signage

Runners Point setzt auf Digital Signage

Ungewöhnlich an dem Roll-out des Merchandising Netzwerks – einem Instore Digital Signage Netz mit teilweiser Refinanzierung durch Werbung – die Kommunikation. Nicht der Integrator oder Displaylieferant sondern der Einzelhändler selber informieren die Öffentlichkeit über die erfolgreiche Realisierung. Über eingesetzte Software, Displays oder Integrator sind bisher keine Details bekannt.

„Bei uns ist ein neues Zeitalter der POS-Werbung angebrochen, mit dem wir dem zunehmenden Trend der Digitalisierung entsprechen“, so Edgar Mohnfeld, Marketing Direktor der Runners Point Group. Im Vorfeld des nun abgeschlossenen Rollouts hat das Unternehmen in 6 Testfilialen Digital Signage-Systeme installiert und in 1000 Kundeninterviews bestätigt bekommen, wie positiv dieses Kommunikationsmedium vom Verbraucher bewertet wird. Im Vergleich konnten die Testfilialen eine spürbare Umsatzsteigerung bei den durch Bildschirmspots beworbenen Marken verzeichnen.

Grund genug, sich für die Implementierung von Digital Signage in allen regiebetriebenen Filialen zu entscheiden. Innerhalb von zwei Monaten sind alle Stores mit einer zwei Meter hohen Display-Stele im Eingangs- und einem 60-Zoll-LED-Flachbildschirm im Kassenbereich ausgestattet worden, auf denen nun in ca. dreiminütigen Sendeschleifen Unterhaltungs-, Informations- und Werbespots gezeigt werden.

„Die Vorteile von Digital Signage liegen klar auf der Hand: Wir können an unsere Kunden Werbebotschaften kommunizieren und für sie Erlebniswelten schaffen, die sich nicht durch lautstarke Werbeslogans oder übergroße Plakate aufdrängen, sondern durch ihre starke Bildsprache wirken“, so Edgar Mohnfeld.

Weiterer Vorteil: Die aufwändig produzierten Spots werden zentralseitig per Content-Management-System filialindividuell gesteuert. Die kostenintensive In-Store-Printwerbung hat Runners Point auf ein Minimum reduziert und damit nicht nur Kosten eingespart, sondern auch mehr Warenpräsentationsfläche geschaffen.

Die großen Industriepartner wie Nike, adidas, Asics oder Brooks sind bereits vom neuen POS-Werbekonzept bei Runners Point überzeugt. Fabian Tinnirello, General Manager Running bei Nike, freut sich über die neue Präsentationsmöglichkeit: „Nike lebt von Innovation. Mit dem Einzug von Digital Signage setzt Runners Point neue Standards und ermöglicht uns, Konsumenten ein digitales und dadurch noch inspirierenderes Kauferlebnis anbieten zu können“. In so genannten „Brandweeks“ können sich die Firmen jeweils eine Woche lang prominent in den Sendeschleifen präsentieren und ihre Werbebotschaften zielgruppenwirksam und dem digitalen Trend entsprechend kommunizieren.

„Ich freue mich, dass wir unseren Kunden dieses neue Einkaufserlebnis bieten können. Das erste Kapitel „Digital Signage“ ist erfolgreich abgeschlossen. Nun heißt es, weitere Nutzungsmöglichkeiten für dieses neue Medium zu finden, Stichwort: Multichannel“, so Otto Hurler, Geschäftsführer der Runners Point Group.

One thought on “Digital Signage bei Sportfachhändler: Runners Point stattet 170 Filialen mit digitalen Werbeflächen aus

  1. Interessantes Projekt, das uns in unserem Glauben an den erfolgreichen Einsatz von DS in diesem Marktsegment bestärkt.
    Allerdings sehr geheimnisvoll (und entgegen dem üblichen Verhalten der Beteiligten), dass nichts über die Lieferanten von Hard- u. Software wie auch den Dienstleister bekannt gegeben wird.

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