Hardware

Mehr Platz fürs Display – Murata schrumpft Kondensatoren ein

- Der japanische Hersteller ist Lieferant für die in Displays, Tablets und Smartphones benötigten Kondensatoren. Jetzt bringt Murata den mit 0,25 x 0,125 mm kleinsten keramischen Kondensator auf den Markt – allein 400 bis 500 solcher Kondensatoren werden in herkömmlichen Smartphones verbaut. von Thomas Kletschke

Debatte über Schein und Sein: Japanischer TV-Spot von Murata "Appearance and Substance" (Screenshot: invidis.de)

Debatte über Schein und Sein: Japanischer TV-Spot von Murata „Appearance and Substance“ (Screenshot: invidis.de)

Der in Kyoto beheimatete Hersteller Murata Manufacturing Co. Ltd. liefert elektronische Bauteile aus Keramik für eine Vielzahl von Anwendungen. Jetzt hat das 1950 gegründete Unternehmen einen neuen monolithischen Keramik-Kondensator vorgestellt, der der kleinste weltweit sein soll. Der neue Kondensator ist mit Abmessungen von 0,25 x 0,125 mm um 25% kleiner, als die bisher in Smartphones verbauten Kondensatoren von 0.4 mm x 0.2 mm.

Muratas neuer Kondensator im Größenvergleich (Foto: Murata)

Muratas neuer Kondensator im Größenvergleich (Foto: Murata)

Mit den nun deutlich kleineren Teilen lassen sich Smartphones oder Tablets fertigen, die noch mehr Features haben. Alternativ dazu kann im Endgerät mehr Platz für andere Baugruppen geschaffen werden – oder das Gerät deutlich dünner gestaltet werden.

Anspruch – Mehr Sein als Schein

Mit der neuen Kondensatorgeneration werden die sichtbaren Bauteile noch weiter geschrumpft. Im japanischen TV zeigt Murata eine Reihe mit blauen Männchen, die in einer Kondensatorwelt leben. In einem der Spots geht es dabei auch ums Thema Schein und Sein. Botschaft des von den Werbern der Agentur Dentsu aus Osaka erdachten und realisierten 30-Sekünders: Mehr Sein als Schein wäre wünschenswert.

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