invidis Digital Signage Jahrbuch 2012

Impulsgeber Wien

- Der österreichische Digital-Signage-Markt konzentriert sich auf Wien. Noch immer gibt es keine spezialisierten Integratoren, dafür aber international erfolgreiche Software. von Stefanie Schömann-Finck

Digital Signage in Österreich findet hauptsächlich in Wien statt
© Fotolia

Die regionale Konzentration der österreichischen Digital-Signage-Branche auf Wien lässt sich leicht erklären. Dort ansässige Firmenzentralen führen Corporate-Projekte durch, Hochschulen und Verwaltung investieren ebenfalls und der Wiener Flughafen ist eines der Vozeigeprojekte in Österreich. Auch im Bereich Digitale Außenwerbung ist Wien ganz vorn dabei: Dort liegen 80 Prozent der werberelevanten Umsätze. Ansonsten hinkt dieser Markt aber noch hinterher, da die nötigen Werbebudgets und nationale Netzwerke fehlen.

Klein aber fein ist der Markt hinsichtlich der Softwareanbieter. Mit Grassfish beherbergt Österreich die Nummer Zwei im deutschsprachigen Raum. Trotzdem ist der Markt im Vergleich zum deutschen verschwindend klein und so überrascht nicht, dass es noch keine spezialisierten Integratoren gibt. Stattdessen decken klassische ITK- oder Media-Unternehmen wie Panatronic oder Kapsch das Thema mit ab. Die notwendige Hardware kaufen diese Integratoren gerne in Deutschland ein. Das ist attraktiv, weil dort ein harter Konkurrenzkampf herrscht, der niedrige Preise nach sich zieht.

Einen detaillierten Überblick über den österreichischen Markt und die Marktführer erhalten Sie auf den invidis-Sonderseiten. Das gesamte Digital Signage Jahrbuch 2012 steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

 

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