Fahrgast-TV

Regierung von Oberbayern blockiert München Fenster

Das seit langem angekündigte Fahrgast-Fernsehen in München liegt noch immer auf Eis. Angeblich erhalten die Verkehrsbetriebe keine Zulassung.

Das Thema wurde am Dienstag im Münchner Stadtrat diskutiert. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung begründete der Trambahnchef der Müncher Verkehrsgesellschaft (MVG) die Verzögerung mit Problemen bei der Zulassung. Die Regierung von Oberbayern habe, so Michael Vogel, bislang nur Testfahrten bei Nacht und mit ausgeschalteten Monitoren erlaubt. Allerdings gab die MVG zu, dass die Zulassung erst im Juli beantragt wurde. Die Regierung von Oberbayern erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass noch vor Weihnachten „für eine Abnahme notwendige Schritte und ein Zeitplan festgelegt werden“ sollen.

Das Münchner Fahrgast-TV wurde bereits 2010 angekündigt. Bisher begründete die MVG Verzögerungen mit Problemen auf Seiten der Displaylieferanten. Geplant sind Doppelmonitore in U- und Trambahnen, auf denen Umleitungen, Anschlüsse und Echtzeitinformationen zur Verkehrslage angezeigt werden. Auf dem zweiten Monitor sind redaktionelle und Werbeinhalte angedacht, um das System zu finanzieren.

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