Fahrgast-TV

Regierung von Oberbayern blockiert München Fenster

- Das seit langem angekündigte Fahrgast-Fernsehen in München liegt noch immer auf Eis. Angeblich erhalten die Verkehrsbetriebe keine Zulassung. von Stefanie Schömann-Finck

So soll das Münchner Fenster einmal aussehen

Das Thema wurde am Dienstag im Münchner Stadtrat diskutiert. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung begründete der Trambahnchef der Müncher Verkehrsgesellschaft (MVG) die Verzögerung mit Problemen bei der Zulassung. Die Regierung von Oberbayern habe, so Michael Vogel, bislang nur Testfahrten bei Nacht und mit ausgeschalteten Monitoren erlaubt. Allerdings gab die MVG zu, dass die Zulassung erst im Juli beantragt wurde. Die Regierung von Oberbayern erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass noch vor Weihnachten „für eine Abnahme notwendige Schritte und ein Zeitplan festgelegt werden“ sollen.

Das Münchner Fahrgast-TV wurde bereits 2010 angekündigt. Bisher begründete die MVG Verzögerungen mit Problemen auf Seiten der Displaylieferanten. Geplant sind Doppelmonitore in U- und Trambahnen, auf denen Umleitungen, Anschlüsse und Echtzeitinformationen zur Verkehrslage angezeigt werden. Auf dem zweiten Monitor sind redaktionelle und Werbeinhalte angedacht, um das System zu finanzieren.

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2 thoughts on “Fahrgast-TV: Regierung von Oberbayern blockiert München Fenster

  1. Was soll das? Anzeigen überall, die Welt als Werbefläche. Die Werbungskosten rechnen sich doch nur, wenn recht viele Leute daraufhin etwas kaufen, was sie ohne Werbung nicht gekauft hätten. Also zahlt im Endergebnis der MVV-Kunde das Münchnr Fenster. Wärs da nicht ehrlicher, für jeden Blick auf das Display ein Zehnerl zu kassieren?

  2. Immer wird was geplant und dann kommt es nicht. Wenn ich es 2010 ankündige, warum beantrage ich dann erst 2012 die Zulassung? Ich denke nicht, dass wir so schnell mit dem Fahrgast-TV rechnen können. Viele würden jetzt sagen: brauchen wir nicht. Aber ich sitze in der U-Bahn und da schaue ich gerne mal so ne Werbung an. Ich habe es 2000 erlebt. Da war schon einmal so ein Testbetrieb, hat mir gut gefallen. Und das in der U-bahn angezeigt wird wann die nächste Strassenbahn am Sendlinger Tor abfährt wäre eine gute Sache. Wenn ich Millionär wäre, würde ich sogar dafür was spenden.

    Mein Ja bekommt die MVG. Jetzt müssen wir nur noch abwarten was die Regierung von Oberbayern macht.

    Bitte sagt Ja. Die Anzeigen in der neuen U-bahn ist eh ein Witz.

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