invidis Jahreskommentare 2012

Dynamik durch Digitalbereich und regionale Kunden

- Nach einem Übergangsjahr 2012 sieht man sich bei Ströer sehr gut für die Zukunft gerüstet. In 2013 will man die Vernetzung des klassischen Geschäfts mit digitalen Services weiter vorantreiben und strukturelles Wachstum erreichen. von Jörg Sailer

Esther Raff, Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb, Ströer Media Deutschland GmbH

Esther Raff, Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb, Ströer Media Deutschland GmbH

Esther Raff, Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb, Ströer Media Deutschland GmbH:

2012 war für Ströer ein Übergangsjahr: Wir haben ein massives Aufbauprogramm finanziert. Den Investitionen werden in Zukunft immer mehr Umsätze gegenüberstehen – in den letzten Wochen dieses Jahres haben wir bereits eine deutlich spürbare Trendwende hinbekommen und sind gegen den Markt gewachsen. Dynamik entstand vor allem im Digitalbereich und bei regionalen Kunden: hier liegen wir im Auftragsbestand über Vorjahr.

Insgesamt denken wir in längeren Entwicklungszyklen und sehen die größten Potenziale im Bereich der digitalen Werbeträger, aber auch für neue und flexible Vermarktungsideen im gesamten Portfolio. Die weltweite Digitalisierung treibt das Innovations- und Wachstumsprogramm bei Ströer voran: unser Aufbau des Out-of-Home-Channels in den Bahnhöfen der Deutschen Bahn (OC Station) ist nahezu fertig gestellt und das Channel-Netz in den größten Einkaufszentren (OC Mall) ist seit August in der Vollvermarktung. Eine GfK-Studie bestätigt den OCs überzeugende Reichweiten, so dass sie sich als wichtiger Kanal im Bewegtbildmarkt schon etabliert haben. Neue Premium-Partner wie N24, die Tagesschau und Sky Sport News HD sorgen für Aufmerksamkeit – nicht nur bei den Passanten: Im dritten Quartal hat unser digitales Angebot einen Umsatzanstieg im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr eingebracht. Zudem haben wir kurz vor Jahresende den Kauf von 4 Firmen eingeleitet, die in verschiedenen Segmenten der Onlinewerbung unterwegs sind. Damit verschaffen wir Ströer zusätzliches Wachstumspotential und eine Spitzenposition in diesem Marktsegment: in der Branchenliste AGOF stehen wir dann auf Anhieb an dritter Stelle.

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Insgesamt werden wir 2013 eine stärkere Vernetzung des klassischen Geschäfts mit digitalen Services weiter vorantreiben und unsere Ziele verfolgen: strukturelles Wachstum, den Marktanteil von Außenwerbung in den kommenden Jahren in Deutschland von 4, dann auf 6 und danach bis auf 10% erhöhen und damit die strategische Bedeutung im Kommunikationsmix weiter zu stärken. Denn auch wenn die Außenwerbemärkte weiterhin von Unsicherheiten auf den Wirtschafts- und Finanzmärkten bestimmt werden: Ströer bleibt auf Wachstumskurs.

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