TFT-Displays

Distec führt neuen Controller Prisma-IIIA im Markt ein

- Die Distec GmbH hat ein neues Modell ihrer Wandlerkartenserie Prisma im Portfolio. Mit der Prisma-IIIA wollen die Germeringer einen weiteren kosteneffizienten und leistungsstarken TFT-Controller im Markt etablieren. von Thomas Kletschke

Neuer TFT-Controller Prisma-IIIA (Foto: Distec GmbH)

Neuer TFT-Controller Prisma-IIIA (Foto: Distec GmbH)

Der Spezialist für TFT-Flachbildschirme und Systemlösungen für industrielle und multimediale Applikationen hat jetzt den neuen Prisma-IIIA im Programm, mit dem die Anwender sämtliche displayspezifischen Kenngrößen frei wählen und programmieren können sollen. Der neue Controller Prisma-IIIA entkoppelt die Ansteuerung der Displays von displayspezifischen Parametern. „Durch den Einsatz der TFT-Controllerkarten bleiben die Schnittstellen zum Display hin stabil und etwaige Änderungen der Hersteller erfordern kein Redesign mehr auf der Rechnerseite“, sagt Dieter Kiermaier, Head of Sales and Marketing Components von Distec. Mit dem neuesten Modell Prisma-IIIA biete man den Kunden zudem ein hochmodernes Board für anspruchsvolle Industrie- und Videoanwendungen. Laut Anbieter erstreckt sich der Temperaturbereich der Prisma-IIIA von 0°C bis 70°C, optional im erweiterten Temperaturbereich zwischen -20°C und 70°C.

Konfiguration nach eigenen Wünschen

Die individuelle Anpassung durch den Anwender ermöglicht eine vollkommen freie Auswahl an Displays, ohne sich auf eine bestimmte Konfiguration festlegen zu müssen. Auch vereinfacht es im Gegensatz zu vorkonfigurierten TFT-Controllern die Lagerhaltung, wenn viele verschiedene Konfigurationen zum Einsatz kommen. Mit der Konfigurationssoftware MarsRover lassen sich Kenngrößen wie Timing, LVDS-Einstellungen, Power-Sequencing und Backlight uneingeschränkt definieren und einstellen. Um die Integration sowie die EMV-Freigaben bestmöglich zu unterstützen, können über die Software MarsRover auch die LVDS-Pegel sowie die Einstellungen für Spread-Spectrum-Clocking angepasst werden. Zudem lassen sich mit der Software die EDID-Daten für jeden einzelnen Eingang (VGA, DVI, HDMI) aktualisieren.

Class A ohne Gehäuse

Die Wandlerkarte verfügt neben den üblichen Eingängen wie VGA und DVI über eine Vielzahl an analogen Videoeingängen wie Composite Video, S-Video sowie Component Video (1080p). Der DVI-Eingang bietet 1080p bis zu einer Farbtiefe von 12 Bit und ist HDMI-fähig. Über den VGA-Eingang stehen eine Auflösung von 2128×1200 (bei 60 Hz und Reduced Blanking) und 205 MHz Bandbreite bereit. Zudem steht ein interner HDMI 1.3 Eingang inklusive HDCP zur Verfügung. Die Prisma-IIIA kann sowohl über eine Infrarot-Fernbedienung als auch über ein serielles Protokoll ferngesteuert werden. Speziell für den industriellen Einsatz bietet die Prisma-IIIA die notwendigen Softwareschnittstellen (remoteOSD), um einen Zugriff über die serielle Schnittstelle zu ermöglichen. Der USB-Zugriff erfolgt über den USB-RS-232-Wandler. Ein industrielles und langfristig verfügbares serielles USB-Interface steht laut Hersteller in Kürze zur Verfügung. Den Anforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit wird die Prisma-IIIA mit geringer Emission und höchstmöglicher Störfestigkeit gerecht. Bereits völlig ohne Gehäuse erreicht der TFT-Controller nach Angaben von Distec Class-A gemäß EN55022. Neben der Standardausführung realisiert Distec auch individuelle Kundenanpassungen auf Hardware- und Softwareebene.

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