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10.000 Box V von Wincor – REWEs Kassen werden grüner

- „New Beetle“ am PoS: REWE setzt auf 10.000 neue stromsparende Systeme, die in den nächsten drei bis vier Jahren in Zusammenarbeit mit dem IT-Partner Wincor Nixdorf gegen die neue REWE Box V ausgetauscht werden. von Thomas Kletschke

Öko am PoS: REWE Box V basiert auf Kassensystem Beetle (Foto: Wincor Nixdorf)

Öko am PoS: REWE Box V basiert auf Kassensystem Beetle (Foto: Wincor Nixdorf)

Knapp 100 Kilowattstunden jährlich verbraucht die REWE Box V durchschnittlich. Übertragen auf die insgesamt auszutauschenden Kassen ergibt sich für REWE eine Stromeinsparung von rund 2,83 Millionen Kilowattstunden, was dem jährlichen Stromverbrauch von 800 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Damit kommt die REWE Group ihrem Ziel näher, ihre Treibhausgasemissionen bis 2015 im Vergleich zum Jahr 2006 um 30 Prozent zu senken. Immerhin entfällt über die Hälfte der Emissionen auf den Faktor Strom. Strom der bei REWE ohnehin schon seit 2008 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird.

Hinter der REWE Box V steht das BEETLE /X plus-Kassensystem von Wincor Nixdorf. Es ist speziell auf Langlebigkeit und geringe Betriebskosten ausgelegt. Das geschlossene, staubdichte und lüfterlose System ist extrem energiesparend und besitzt keine beweglichen Teile, was Wartungs- und Ausfallzeiten minimiert. Jens Siebenhaar, Geschäftsführer der REWE Informations-Systeme GmbH: „Wir müssen nicht zwischen Nachhaltigkeit auf der einen und Leistungsstärke auf der anderen Seite abwägen, sondern bekommen für einen geringen Mehrpreis eine nachhaltige Technologie, die gleichzeitig auch Leistungsstärker ist.“ Was sich unter dem Strich für REWE deutlich auszahlt: Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass sich der Strombedarf mit Hilfe des energiesparenden Kassensystems knapp halbieren lässt.

REWE betrachtet das Thema Nachhaltigkeit bei seinen IT-Systemen ganzheitlich: „Das fängt beim Stromverbrauch an, geht über die Servicekonzepte bis hin zur Langlebigkeit der verbauten Teile“, so Jens Siebenhaar. Weniger notwendige Wartungsarbeiten und Ausfallzeiten bedeuten eine hohe Systemverfügbarkeit und weniger Techniker-Einsätze, – und jeder weniger gefahrene Einsatzkilometer hilft, CO2-Emmisonen zu vermeiden.

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