Case Study

EPs Plan für 2013 – Virtual Shelf am PoS, Virtual Shop im Web

- ElectronicPartner setzt hierzulande weiter auf Multichannel: Gerade gehen die ersten Virtual Shelves in EP-Märkten in Betrieb. Und bis Herbst 2013 soll der „EP:Marktplatz“ stehen, mit dessen Hilfe die einzelnen Fachhändler im Web über einen VirtualShop ihre Ware anbieten können. von Thomas Kletschke

Dr. Jörg Ehmer - bis Ende Juni 2013 Sprecher des Vorstands der ElectronicPartner Handel SE - präsentiert das Virtual Shelf (Foto: Electronic Partner)

Dr. Jörg Ehmer – bis Ende Juni 2013 Sprecher des Vorstands der ElectronicPartner Handel SE – präsentiert das Virtual Shelf (Foto: Electronic Partner)

Anfang Februar 2013 waren – wie invidis berichtete – bereits 130 Virtual Shelves in den österreichischen EP:-Märkten installiert – und Anfang März wurde die Lösung auch in Deutschland offiziell vorgestellt. Hierzulande hatte man sich nach einem ersten Test im Herbst 2012 ebenfalls dazu entschieden, die eigene Digital-Commerce-Strategie für den Fachhandel um diese Komponente am PoS zu erweitern.

Mit Unterstützung des VirtualShelf sind alle Lager- und Streckenartikel aus dem Portfolio von ElectronicPartner digital auf TV-Displays, Monitoren oder Touch-Screens abrufbar. So können Fachhändler ihren Kunden eine breite Auswahl anbieten, ohne durch hohe Vorführ- oder Lagerbestände Kapital zu binden. Bei der Präsentation stehen neben Produktinformationen auch Preisdetails und 360-Grad-Ansichten zur Verfügung.

Erste Shelves stehen in den deutschen EP-Märkten

Jetzt, Mitte Juni, präsentieren die ersten Fachhändler der Verbundgruppe mit dem „VirtualShelf“ das erweiterte Sortiment digital in ihrem jeweiligen Ladenlokal. Vorteil: Mithilfe der neuen Präsentationslösung ist das unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche oder dem eigenen Lagerbestand möglich.

„Wir haben uns für eine sehr flexible Lösung entschieden, mit der der Fachhandel sein Sortiment beliebig vergrößern kann“, sagte Dr. Jörg Ehmer, Sprecher des Vorstands ElectronicPartner, anlässlich des Deutschland-Starts. „Die Anschaffung neuer Hardware ist nicht nötig, ein Smart-TV mit Internetverbindung oder ein PC-Monitor reichen aus, um Kunden alternative Produkte vorzustellen. Besonders effektvoll ist die Präsentation natürlich auf einem Bildschirm mit großer Diagonale – selbst für den Einsatz auf gestengesteuerten TV-Geräten ist die Software schon vorbereitet.“ Ehmer, der zum 30. Juni 2013 auf eigenen Wunsch als Sprecher des Vorstands der ElectronicPartner Handel SE ausscheidet, betonte, dass die EP-Händler mit der PoS-Lösung klassische Verkaufswege erweitern und sich ein zusätzliches Umsatzpotenzial erschließen können.

Vor dem Virtual Shop launchte man mit Plusanschluss.de eine Plattform zur Servicevermittlung  (Screenshot: invidis.de

Vor dem Virtual Shop launchte man mit Plusanschluss.de eine Plattform zur Servicevermittlung
(Screenshot: invidis.de)

Virtual Shop ab Sommer

Seine Fortsetzung findet das Virtual Shelf jetzt auch im Web. Denn noch im Sommer folgt die nächste Komponente für die Marke EP: Der EP:Marktplatz soll dann Online sein. „Hier können die EP:Fachhändler ihre Angebote über einen VirtualShop im Internet vermarkten“, kündigt Michael Heller an, Geschäftsführer Vertrieb ElectronicPartner. „Auf diese Weise schlagen wir eine weitere Brücke zwischen den Leistungen im stationären Handel und den Möglichkeiten des digitalen Vertriebs von Produkten und Dienstleistungen.“

Schon zuvor war man im Web aktiv: Nach dem Ende 2012 erfolgten Launch der Online-Plattform plusanschluss.de zur Servicevermittlung ist das VirtualShelf der nächste Baustein der Digital-Commerce-Strategie der Düsseldorfer Verbundgruppe. Bereits 1.100 EP-Händler sind bei dem Portal registriert, das seit März 2013 auch Fachhändlern offensteht, die nicht Mitglied der Verbundgruppe sind.

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